Startseite
Sie sind hier: Home > Wirtschaft >

Bersani kommt bei Gesprächen für Regierungsbildung nicht voran

...

Bersani kommt bei Gesprächen für Regierungsbildung nicht voran

27.03.2013, 14:04 Uhr | dpa-AFX

 

ROM (dpa-AFX) - Der Spitzenkandidat des Mitte-Links-Bündnisses, Pier Luigi Bersani, macht bei seiner Suche nach einer Regierungsmehrheit in Rom keine sichtbaren Fortschritte. Bersani setzte die Sondierungen am Mittwoch fort und holte sich bei der Protestbewegung Fünf Sterne (M5S) des Komikers Beppe Grillo erneut eine deutliche Absage: "Die Botschaft unserer Wähler ist es, keinen Blanko-Scheck des Vertrauens zu geben." Das sagte der M5S-Fraktionssprecher im Senat, Vito Crimi, während Bersani dafür warb, eine "Regierung des Wandels" zu stützen.

In Rom wird erwartet, dass Bersani frühestens am Donnerstag Staatschef Giorgio Napolitano über seine Sondierungen berichtet. Bisher zeichnet sich keine Auflösung des Patts ab, das bei den Parlamentswahlen im Februar durch den spektakulären Erfolg der populistischen Anti-Establishment-Bewegung im Senat entstanden ist.

Die bereits am vergangenen Samstag begonnenen Sondierungen Bersanis steckten immer mehr in unwegsamem Gelände fest, meinte am Mittwoch der rechtsliberale Mailänder "Corriere della Sera". Von Napolitano mit der Suche nach einer sicheren Regierungsmehrheit im Parlament betraut, will der Chef der Demokratischen Partei (PD) keine große Koalition mit dem Mitte-Rechts-Bündnis Silvio Berlusconis. Napolitano verlangt aber, dass Bersani eine breite Mehrheit vorweist.

Partner-Angebot 
Heizölpreis berechnen

Finden Sie jetzt die aktuellen Heizölpreise für Ihre Region. Rechner

Napolitano könnte in einem "Plan B" statt Bersani auch einen erfahrenen Politiker mit gutem Ruf in Europa einsetzen, um mit einer "Regierung des Präsidenten" das Vertrauen für eine Reformpolitik im Parlament zu gewinnen, spekulierte die Zeitung. Napolitano würde dann

Bersani und Berlusconi auffordern, eine überparteiliche Regierung auf Zeit zu stützen, so wie sie es zuletzt bei Mario Monti getan hatten.

Der Staatschef will eine rasche und stabile Lösung vor seinem Mandatsende am 15. Mai. Die Alternative wären Neuwahlen im Sommer, die ohne eine Reform des Wahlgesetzes von neuem zu einem Patt im Parlament führen könnten. Das Parlament in Rom könnte dafür jedoch erst von dem Nachfolger des scheidenden Napolitano aufgelöst werden.

 
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
Anzeige
Video des Tages
Unfähiger Fahrer 
Beim Einparken geht so ziemlich alles schief

Wie man eine so große Parklücke nicht treffen kann, bleibt ein Rätsel. Video

Loch im Rumpf 
Fähre läuft nahe der Magellanstraße auf Grund

Passagiere und Besatzung des chilenischen Schiffes kamen mit dem Schrecken davon. mehr

Strom-Rechner
Strompreisvergleich

Finden Sie günstige Stromanbieter!

Anzahl Personen im Haushalt

Anzeige

Shopping 
Final Sale: Jetzt bis zu 50 % Rabatt sichern!

Nur noch für kurze Zeit: alle Artikel aus der Frühjahrs-/ Sommerkollektion reduziert. zum Special

Anzeige


Anzeige