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KONJUNKTUR vom 28.03.2013 - 17.00 Uhr

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KONJUNKTUR vom 28.03.2013 - 17.00 Uhr

28.03.2013, 18:11 Uhr | dpa-AFX

Zyperns Banken wieder offen - Massenansturm bleibt aus

NIKOSIA - Vorsichtiges Aufatmen in Zypern: Nach fast zwei Wochen hat der krisengeschüttelte Inselstaat seine Banken wieder geöffnet - und der befürchtete Ansturm blieb aus. Vor den Zweigstellen in der Hauptstadt Nikosia hatten am Donnerstagmorgen zwar schon viele Menschen ungeduldig auf Einlass gewartet. Dank der Aufrufe, die seit dem Vortag im Radio und im Fernsehen ausgestrahlt wurden, bewahrten die Zyprer aber Ruhe. Sie hatten sich seit Mitte März nur noch an Automaten in kleinen Summen mit Bargeld versorgen können. Andere Bankgeschäfte ruhten. In Deutschland lassen sich die Sparer nach Angaben der privaten Banken von der Zypern-Krise nicht nervös machen.

EU-Kommission will Großanleger bei Bankpleiten zur Kasse bitten

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BRÜSSEL - Die EU will schon bald Großanleger systematisch für die Sanierung und Abwicklung von Banken zur Kasse bitten können. EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier sagte dem "Handelsblatt" (Donnerstag), sein Gesetzentwurf zur Bankenabwicklung solle noch vor der Sommerpause verabschiedet werden. Dieser sieht nach Barniers Worten allerdings ausdrücklich vor, dass Sparkonten bis 100.000 Euro gesetzlich geschützt seien. Allerdings müssen sich Gläubiger und Einleger, die über diesem Betrag liegen, darauf einstellen, an den Kosten einer geordneten Insolvenz beteiligt zu werden, "wenn es nicht anders geht".

Bargeld für Zypern lagerte bei Bundesbank

DÜSSELDORF/FRANKFURT - Die zyprischen Banken sind für ihre Wiedereröffnung am Donnerstag mit Bargeld aus Reserven der Europäischen Zentralbank (EZB) versorgt worden, die bei der Bundesbank lagerten. Das sagte eine Bundesbank-Sprecherin auf Anfrage. Zuvor hatte das "Handelsblatt" berichtet, die Institute seien aus Bargeldbeständen der Bundesbank versorgt worden.

US-Wirtschaft bremst zum Jahresende moderat ab

WASHINGTON - Die weltgrößte Volkswirtschaft der USA hat zum Jahresende nicht so stark an Fahrt verloren wie zunächst gedacht. Das US-Handelsministerium hob am Donnerstag vorläufige Wachstumszahlen leicht an. Anstatt eines annualisierten Wirtschaftswachstums von 0,1 Prozent ergibt sich für das Schlussquartal 2012 nun ein auf das Jahr hochgerechneter Zuwachs um 0,4 Prozent. Sieht man von einer Annualisierung ab, liegt das Wachstum indes nur leicht über Stagnation.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche stärker als erwartet gestiegen. Im Vergleich zur Vorwoche seien sie um 16.000 auf 357.000 Anträge geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten 340.000 Anträge erwartet. Der Vorwochenwert wurde von zunächst 336.000 auf 341.000 nach oben revidiert. Im aussagekräftigeren Vier-Wochen-Schnitt stieg die Zahl um 2.250 auf 343.000 Anträge.

USA: Chicago-Einkaufsmanagerindex fällt überraschend stark

CHICAGO - Die Stimmung der US-Einkaufsmanager in der Region Chicago hat sich im März unerwartet stark eingetrübt. Der entsprechende Index sei von 56,8 Punkten im Vormonat auf 52,4 Zähler gefallen, teilte die regionale Einkaufsmanagervereinigung am Donnerstag in Chicago mit. Der Index erreichte damit den tiefsten Wert im laufenden Jahr. Volkswirte hatten mit einem leichten Rückgang auf 56,5 Punkte gerechnet.

Im März weiter Eiszeit auf Arbeitsmarkt - 3,098 Millionen ohne Job

NÜRNBERG - Weiter Eiszeit auf dem Arbeitsmarkt: Der lange Winter hat in diesem Jahr den Frühjahrsaufschwung verzögert und damit die Zahl der Arbeitslosen im März deutlich geringer sinken lassen als üblich. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) verringerte sich die Zahl der Jobsucher zum Frühlingsbeginn lediglich um 58 000 auf 3 098 000. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der arbeitslosen Männer und Frauen sogar um 70 000 an, wie BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise am Donnerstag in Nürnberg berichtete. Die Arbeitslosenquote ging zum Vormonat um 0,1 Punkte auf 7,3 Prozent zurück. Vor einem Jahr hatte sie 7,2 Prozent betragen.

Deutschland: Einzelhandel knüpft an guten Jahresstart an

WIESBADEN - Die deutschen Einzelhändler haben an den sehr guten Jahresstart mit moderaten Zuwächsen angeknüpft. Im Februar stiegen die Umsätze im Monatsvergleich um nominal 0,5 Prozent und preisbereinigt um 0,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Bankvolkswirte wurden von der Entwicklung überrascht. Sie hatten nach dem kräftigen Zuwachs vom Januar, als die Erlöse ungewöhnlich stark um 3,0 Prozent gestiegen waren, einen Rückprall erwartet.

Deutsche Wirtschaft hängt Eurozonen-Konkurrenten weiter ab

PARIS - Die deutsche Wirtschaft hängt ihre großen europäischen Konkurrenten beim Wachstum weiter ab. In ihrem jüngsten Zwischenbericht zur Konjunkturlage prognostiziert die internationale Wirtschaftsorganisation OECD für die Bundesrepublik einen kräftigen Aufschwung. Länder wie Italien und Frankreich kommen aber weiter nicht in Fahrt.

Ifo: Kredithürde so niedrig wie seit Juni 2012 nicht mehr

MÜNCHEN - Deutsche Unternehmen sind im März leichter an Bankkredite gekommen. Die vom Ifo-Institut ermittelte "Kredithürde" sank um 0,8 Punkte auf 20,2 Prozent, wie die Wirtschaftsforscher am Donnerstag in München mitteilten. Das ist der niedrigste Wert seit Juni 2012.

EZB: Geldmengenwachstum sinkt auf Fünfmonatstief - Kreditvergabe schrumpft

FRANKFURT - Im Euroraum hat sich das Wachstum der Geldmenge im Februar spürbar verlangsamt. Die Jahresrate sank nach Zahlen der Europäischen Zentralbank (EZB) vom Donnerstag um 0,4 Punkte auf 3,1 Prozent. Es ist niedrigste Zuwachs seit September 2012. Bankvolkswirte hatten mit einer Abschwächung gerechnet, allerdings auf 3,2 Prozent.

Italien: Unternehmensvertrauen hellt sich weiter auf

ROM - In Italien hat sich die Stimmung der Unternehmen weiter aufgehellt. Der entsprechende Indikator stieg im März von revidiert 88,6 (zunächst 88,5) Punkten im Vormonat auf 88,9 Zähler, wie die Italienische Statistikbehörde Istat am Donnerstag in Rom mitteilte. Am Markt war ein Rückgang auf 88,0 Zähler erwartet worden.

RATING: Moody's droht Irland und Portugal weiter mit Abstufung

LONDON - Die Ratingagentur Moody's droht den angeschlagenen Eurostaaten Irland und Portugal weiter mit einer Bonitätsabstufung. Der Ausblick für die Bewertung der beiden Länder bleibe auf "negativ", teilte Moody's in der Nacht zum Donnerstag mit. Damit drohen weitere Abstufungen.

 
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