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    RBS: 12.000 Anleger verklagen Bank auf fast fünf Milliarden Euro

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    RBS: 12.000 Anleger verklagen Bank auf fast fünf Milliarden Euro

    04.04.2013, 14:36 Uhr | dapd

    Der RBS steht ein richtig teurer Rechtsstreit ins Haus. Fast 12.000 Einzelpersonen und 100 Institutionen haben die Royal Bank of Scotland sowie vier ehemalige hochrangige Manager wegen mutmaßlicher Irreführung verklagt. Die Kläger, allesamt aktuelle oder einstige Aktionäre, werfen der RBS vor, sie habe sie über ihren finanziellen Zustand während einer Aktienemission 2008 getäuscht.

    Wichtige Informationen seien in dem Prospekt zur Bezugsrechtsemission verschwiegen worden, heißt es in der am Mittwoch beim Londoner High Court eingereichten Klage. Die Kläger fordern für die ihnen dadurch entstandenen Verluste bis zu 4 Milliarden britische Pfund (4,7 Milliarden Euro) von der Bank. Verklagt werden der ehemalige Vorstandschef Fred Goodwin, der ehemalige Chairman Tom McKillop, der ehemalige Leiter des Investment Banking, Johnny Cameron, sowie der ehemalige Finanzdirektor Guy Whittaker.

    RBS schweigt zur Milliardenklage

    RBS hatte im Juni 2008 bei einer Kapitalerhöhung rund zwölf Milliarden Pfund eingesammelt. Sie wollte sich damit gegen die sich abschwächende Konjunktur wappnen. Zudem hatte sie 2007 die niederländische ABN Amro übernommen.

    Weder die Bank noch ihre Anwälte wollten einen Kommentar abgeben. Die ehemaligen Manager waren für einen Kommentar zunächst nicht zu erreichen. RBS wollte nicht sagen, wer die vier Personen vertritt.

    21 Institutionen klagen gegen Royal Bank of Scotland

    In der vergangenen Woche hatte bereits eine Gruppe von 21 Institutionen eine ähnliche Klage beim High Court eingereicht. Auch dazu wollte sich die RBS nicht äußern.

    Die Bank hatte die Kapitalerhöhung im April 2008 angekündigt und im gleichen Monat einen Prospekt veröffentlicht. Wenige Monate später, im Oktober, musste sie vom Staat vor dem Zusammenbruch gerettet werden. Das Jahr 2008 schloss sie mit einem Verlust von 28 Milliarden Pfund ab. Derzeit hält der Staat noch 81 Prozent an der Bank.

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