Startseite
Sie sind hier: Home > Wirtschaft >

Brüderle und Rösler verteidigen Pläne für Mindestlohn

...

Brüderle und Rösler verteidigen Pläne für Mindestlohn

28.04.2013, 19:55 Uhr | dpa-AFX

 

CELLE (dpa-AFX) - Eine Woche vor dem FDP-Bundesparteitag sorgen die Mindestlohnpläne von Parteichef Philipp Rösler und Spitzenkandidat Rainer Brüderle weiter für parteiinternen Streit. "Ich will nicht, dass jemand ein Geschäftsmodell dauerhaft fahren darf, wo er drei Euro Stundenlohn zahlen darf", sagte Rösler am Samstag beim Bundeskongress der Jungen Liberalen (Julis) im niedersächsischen Celle.

Zuvor hatten viele Mitglieder der Julis die von Rösler und Brüderle geforderten regionalen und branchenspezifischen Lohnuntergrenzen massiv kritisiert. Sie befürchten wie viele andere FDP-Mitglieder, dass die Partei damit ihren Markenkern gefährdet.

Die FDP bleibe dennoch weiterhin die einzige Partei, die sich für die Tarifautonomie einsetze, betonte Rösler. Im Gegensatz zu SPD und Grünen würden er und Brüderle flächendeckende Mindestlöhne ablehnen. Die Politik müsse aber die Lebenswirklichkeit der Menschen berücksichtigen und überall dort Antworten finden, wo es keine Tarifpartner für eine andere Regelung gebe.

Partner-Angebot 
Heizölpreis berechnen

Finden Sie jetzt die aktuellen Heizölpreise für Ihre Region. Rechner

Im "Tagesspiegel am Sonntag" versicherte Rösler, er stehe voll und ganz zur Tarifautonomie. Seine Partei müsse sich aber "für die Tatsache öffnen, dass es in der Lebenswirklichkeit Menschen gibt, die von der Tarifautonomie nichts haben".

Brüderle schlug zur Mindestlohnfestlegung in regionalen und branchenspezifischen Ausnahmen eine unabhängige Kommission mit "angesehen Personen" aus Wirtschaft, Gewerkschaften und Gesellschaft vor. Dies sei aber nur eine Krücke, um das Tarifvertragsrecht zu schützen.

Darüber hinaus bekräftigte Brüderle, bei der Bundestagswahl am 22. September gebe es für die FDP keine Alternative zu einer Fortsetzung der schwarz-gelben Koalition. Zuvor hatte er bereits die Steuerpläne von SPD und Grünen massiv kritisiert: "Fällt den Sozis etwas ein, muss es eine Steuererhöhung sein, wer ist mit dabei - die grüne Partei."

Der Kasseler Lasse Becker bleibt Chef der Jungen Liberalen. Die Jugendorganisation der FDP bestätigte den 30-Jährigen jedoch erst im zweiten Wahlgang in dem Amt mit 74 Prozent der Stimmen. Becker ist bereits seit 2010 Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen.

 
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
Anzeige
Video des Tages
Elfmeter genial verwandelt 
Spektakulärer Trickschuss landet im Tor

Ein polnischer Journalist zeigt hier ungeahnte Fähigkeiten. Video

Not macht erfinderisch 
Die Kunst, aus Insekten Säugetiere zu gestalten

Um die Entstehung dieser Volkskunst rankt sich eine Legende . mehr

Strom-Rechner
Strompreisvergleich

Finden Sie günstige Stromanbieter!

Anzahl Personen im Haushalt

Anzeige

Shopping 
Die Doppel-Flat der Telekom: Jetzt zum Aktionspreis

Call & Surf Comfort bestellen und 6 Monate lang sparen! Jetzt Online-Vorteil sichern bei der Telekom.

Anzeige


Anzeige