Startseite
Sie sind hier: Home > Wirtschaft >

Euro und Energiewende führen beim Mittelstand zu Unsicherheit

...

Euro und Energiewende führen beim Mittelstand zu Unsicherheit

18.06.2013, 14:04 Uhr | dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Wenige Monate vor der Bundestagswahl hat der deutsche Industrie-Mittelstand ein klares Bekenntnis zum Euro gefordert. Der Erhalt der Währung sei die wichtigste wirtschaftspolitische Aufgabe, sagte der Vorsitzende des Mittelstandsausschusses der Spitzenverbände BDI und BDA, Arndt Kirchhoff, am Dienstag in Berlin. "Deutschland braucht den Euro."

70 Prozent der deutschen Ausfuhren gingen nach Europa, mehr als 60 Prozent in die EU, knapp 40 Prozent in den Euro-Raum. "Kein europäisches Land - auch nicht Deutschland - hat alleine das Potenzial, auf der globalen Bühne zu bestehen", betonte Kirchhoff.

Weitere Punkte, die die Unternehmen neben der Euro-Schuldenkrise verunsicherten, seien die Unklarheit über den Fortgang der Energiewende sowie Steuererhöhungs- und Umverteilungspläne der Opposition. Dies führe bei den Firmen laut Kirchhoff zu Unterschieden zwischen der Wahrnehmung der Wirtschaftspolitik und der Einschätzung der eigenen Geschäftsentwicklung.

Laut dem aktuellen Mittelstandspanel des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) sind 87 Prozent der Befragten für die kommenden sechs Monate positiv gestimmt. 41 Prozent erwarten eine "gute oder sehr gute" Geschäftslage, 46 Prozent eine "befriedigende".

Die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen schätzen hingegen nur 34 Prozent der Unternehmen als "gut bis sehr gut" ein, 58 Prozent beurteilen sie als "befriedigend". Für die kommenden zwölf Monate rechnen die Unternehmen mit einer leichten Verschlechterung.

Peter Englisch vom Beratungsunternehmen Ernst & Young betonte vor allem, dass 18 Prozent der Unternehmen mehr Mitarbeiter einstellen wollten. Nur 12 Prozent planten, die Zahl ihrer Beschäftigten zu senken. "Das zeigt, dass die Unternehmen inzwischen großen Wert auf eine strategische und langfristige Personalplanung legen." Beim Ausbau spielten flexible Arbeitszeitmodelle oder eine verbesserte Vereinbarkeit von Beruf und Familie wichtige Rollen.

18.06.2013, 14:04 Uhr | dpa-AFX

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

0

Diesen Artikel...

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
Anzeige
Video des Tages
Helden des Alltags 
Fahrgäste retten Busfahrer vor Übergriff

Diese Männer zeigen Zivilcourage und greifen ein. zum Video

Fotos des Tages
Freche Moderation 
Frivole Zungenakrobatik mit Barbara Schöneberger

Salonfähig, oder nicht? Moderatorin verausgabt sich bei TV-Aufzeichnung. mehr

Partner
Finden Sie Ihren Traumjob
 
Anzeige 
Jetzt Autokosten senken

Wechseln Sie jetzt Ihre Kfz-Versicherung und sparen Sie bares Geld. Kfz-Versicherung vergleichen

Strom-Rechner
Tarifvergleich Strom
Strom-Rechner (kWh/Jahr)

Rosetta Stone 
Englisch lernen mit Live-Coach

Lernen Sie eine neue Sprache mit mobilen Apps und Live-Coach.
Jetzt kennenlernen

Anzeige 
Goldmünzen kaufen

Krügerrand, American Gold Eagle, Maple Leaf & Co. kaufen.
zum Gold-Shop

Anzeige


Anzeige