15.07.2013, 21:39 Uhr | dpa-AFX, t-online.de
Nicht nur die Briten blicken derzeit auf die bevorstehende Geburt des "Royal Baby von Herzogin Kate und Prinz William. Auch dessen Vater, Prinz Charles, fiebert vermutlich der Geburt entgegen. Doch den Prinzen beschäftigt derzeit auch wieder die aufflammende Debatte um seine Steuerprivilegien. Nun mussten sogar Vertraute von Prinz Charles vor einem Untersuchungsausschuss des britischen Parlaments aussagen.
Beim Streit geht es vor allem um die umstrittenen Sonderregelungen für die Besitztümer des Prinzen. Ein Parlamentsausschuss setzte sich am Montag in London mit der Frage auseinander, ob diese noch "die Realitäten der Welt von heute" widerspiegelten.
Der Sohn von Königin Elizabeth II. bezieht ein Einkommen aus dem Herzogtum Duchy of Cornwall, zu dem Ländereien, Immobilien und Beteiligungen gehören. Dieses beträgt derzeit rund 19 Millionen Pfund im Jahr. Das Herzogtum ist unter anderem von der Kapitalertrags- und Körperschaftssteuer ausgeschlossen. Charles zahlt allerdings freiwillig Einkommenssteuer.
Er kann jedoch seine Steuerlast durch hohe Abschreibungen nach Gutdünken mindern. Für Aufsehen sorgen dabei Geschäftsausgaben von rund elf Millionen Pfund im Jahr 2012. Der Ausschuss wirft dem Prinzen auch vor, Vorteile gegenüber Wettbewerbern unter anderem bei seinen Projekten zu erneuerbarer Energie zu haben.
Für Gegner sind die Sonderregeln dementsprechend nicht mehr zeitgemäß. Die Ausschussvorsitzende und Abgeordnete der Labour-Partei Margaret Hodge stellte die "Fairness" der Regeln infrage. Der Privatsekretär des 68 Jahre alten Prinzen, William Nye, verteidigte vor dem Ausschuss die Privilegien und erklärte, sie seien keinesfalls unfair.
Nye erklärte unter anderem, Charles habe keinen direkten Zugang zu den Kapitalerträgen aus dem privates Anwesen, da die Erlöse sofort wieder für kommende Generationen reinvestiert würden. Laut Nye dient der Profit aus dem Anwesen auch dazu, die Kosten für die repräsentativen Aufgaben von Prinz Charles, sowie von Prinz William und seiner Frau Herzogin Kate zu bezahlen. Neue Regeln des Parlaments würden den Steuerzahler mehr Geld kosten.
15.07.2013, 21:39 Uhr | dpa-AFX, t-online.de
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