Startseite
Sie sind hier: Home > Wirtschaft >

Asien: Indische Rupie bricht ein - Börsen weiter unter Druck

...

Wirtschaft

Asien: Indische Rupie bricht ein - Börsen weiter unter Druck

28.08.2013, 10:07 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Syrien-Krise setzt die asiatischen Finanzmärkte immer stärker unter Druck. Am heftigsten waren die Auswirkungen zur Wochenmitte in Indien zu spüren. Die Landeswährung Rupie gab am Mittwoch zum US-Dollar um mehr als drei Prozent nach und erlitt den größten Tagesverlust seit etwa zwanzig Jahren. Mit 68,75 Rupien je Dollar fiel sie auf ein Rekordtief. Im laufenden Jahr hat die indische Währung mehr als zwanzig Prozent ihres Werts verloren.

Auch andere Währungen asiatischer Schwellenländer mussten erneut starke Verluste hinnehmen. Neben der Rupie gaben der philippinische Pesos, der thailändische Bath und der malaysische Ringgit spürbar nach. All diese Währungen liegen gegenwärtig auf mehrjährigen Tiefständen zum US-Dollar. Im Nachbarland Syriens, der Türkei, fiel die Landeswährung Lira auf ein Rekordtief zu Dollar und Euro.

BÖRSEN GEBEN WEITER NACH

Weitere deutliche Verluste erlitten auch die asiatischen Börsen. Am stärksten traf es abermals die Philippinen. Bereits am Dienstag war der Börsenindex PSEi um knapp vier Prozent eingebrochen, am Mittwoch gab es zusätzliche Verluste von drei Prozent. Kräftige Einbußen gab es zudem an den Börsen Indiens, Thailands, Indonesiens und Malaysias. Die Börsen der beiden größten Volkswirtschaften Asiens, China und Japan, gaben ebenfalls nach.

Unter starkem Druck standen den zweiten Tag in Folge auch Staatsanleihen vieler aufstrebender Staaten. Insbesondere in Indien, Indonesien und Thailand erhöhte sich der Risikoaufschlag, den Investoren verlangen. Im Gegenzug bröckelten die Kurse. In der Türkei liegt die Rendite zehnjähriger Staatstitel in Landeswährung mittlerweile über der Marke von zehn Prozent. Entsprechende Schuldpapiere, die in Dollar begeben wurden, rentieren mit 5,6 Prozent.

SYRIEN UND US-GELDPOLITIK BELASTEN

Ausschlaggebend für den Sinkflug an den Finanzmärkten insbesondere in Südostasien ist ein Gemisch aus politischen und wirtschaftlichen Faktoren: Bereits seit Monaten leiden die meisten Schwellenländer unter einem massiven Kapitalabzug. Grund ist der näherrückende Kurswechsel in der amerikanischen Geldpolitik. Die US-Notenbank Fed will ihre hochexpansive Geldpolitik noch in diesem Jahr etwas zurücknehmen. Deswegen sind die Marktzinsen in den Industrieländern gestiegen, was Anlagen in Schwellenländern weniger lukrativ erscheinen lässt. Die drohende militärische Intervention westlicher Länder in Syrien verschärft die Lage, weil sie die Unsicherheit der Investoren erhöht.

28.08.2013, 10:07 Uhr | dpa-AFX

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

0

Diesen Artikel...

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
Anzeige
Video des Tages
Helden des Alltags 
Fahrgäste retten Busfahrer vor Übergriff

Diese Männer zeigen Zivilcourage und greifen ein. zum Video

Fotos des Tages
Sonderzustellung 
Wenn der Postbote nicht mehr klingelt

Hier zeigt der Postbote Dave Jackson in Colorado echten Körpereinsatz. mehr

Partner
Finden Sie Ihren Traumjob
 
Anzeige 
Jetzt Autokosten senken

Wechseln Sie jetzt Ihre Kfz-Versicherung und sparen Sie bares Geld. Kfz-Versicherung vergleichen

Strom-Rechner
Tarifvergleich Strom
Strom-Rechner (kWh/Jahr)

Rosetta Stone 
Englisch lernen mit Live-Coach

Lernen Sie eine neue Sprache mit mobilen Apps und Live-Coach.
Jetzt kennenlernen

Anzeige 
Goldmünzen kaufen

Krügerrand, American Gold Eagle, Maple Leaf & Co. kaufen.
zum Gold-Shop

Anzeige


Anzeige