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KONJUNKTUR vom 28.08.2013 - 17.00 Uhr

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Wirtschaft

KONJUNKTUR vom 28.08.2013 - 17.00 Uhr

28.08.2013, 19:07 Uhr | dpa-AFX

 

USA: Schwebende Hausverkäufe geben deutlich nach

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der noch nicht vollständig abgeschlossenen Hausverkäufe im Juli gefallen. Es habe einen Rückgang um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat gegeben, teilte die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Mittwoch in Washington mit. Dies ist der stärkste Rückgang seit Dezember 2012. Volkswirte hatten mit einem unveränderten Wert gerechnet. Im Vormonat waren die Hausverkäufe um 0,4 Prozent gefallen. Experten machen die zuletzt gestiegenen Hypothekenzinsen für den Rückgang verantwortlich.

Britischer Notenbankchef Carney dämpft Zinserwartungen

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LONDON/FRANKFURT - Der neue Notenbankchef Großbritanniens, Mark Carney, hat in seiner ersten öffentlichen Rede Erwartungen zu zerstreuen versucht, wonach die Leitzinsen früher als von der Notenbank signalisiert steigen könnten. Vielmehr stellte er am Mittwoch in London sogar die Möglichkeit einer noch lockereren Geldpolitik in Aussicht, falls dies erforderlich werden sollte.

Anleiheauktion gefloppt: Russland erhält kein Geld am Markt

MOSKAU/FRANKFURT - Russland hat ohne Erfolg versucht, sich frisches Geld an den Finanzmärkten zu besorgen. Eine Auktion von Zehnjahrespapieren sei verschoben worden, weil es nur einen einzigen Bieter gegeben habe, teilte das Finanzministerium am Mittwoch mit. Eigentlich hatte die Versteigerung 12,6 Milliarden Rubel (379 Millionen US-Dollar) in die Kasse spülen sollen. Die Anleihen waren zu einem Zins zwischen 7,7 und 7,75 Prozent angeboten worden. Zum Vergleich: Bundesanleihen mit zehnjähriger Laufzeit werfen derzeit eine Rendite von 1,85 Prozent ab. Händler begründeten die Zurückhaltung der Investoren mit der Unsicherheit wegen der Krise in Syrien und Spekulationen auf eine nahende Drosselung des ultrabilligen Geldes durch die US-Notenbank Fed.

Leichter Dämpfer für Verbraucherstimmung

NÜRNBERG/BERLIN - Die Verunsicherung der Verbraucher über die Konjunkturaussichten in Deutschland hat dem Konsumklima im Spätsommer einen leichten Dämpfer versetzt. Für September zeichne sich erstmals seit Februar 2013 wieder eine leichte Abkühlung der Verbraucherstimmung ab, berichtete das Marktforschungsinstitut GfK am Mittwoch. Von einer Trendwende oder dem Beginn einer Talfahrt könne aber nicht die Rede sein. Denn die Kauflust der Verbraucher sei weiterhin groß - so groß wie zuletzt am Jahresende 2006.

EU-Kommission reagiert zurückhaltend auf Frankreichs Rentenreform

BRÜSSEL - Die EU-Kommission reagiert zurückhaltend auf die Rentenreform in Frankreich. Die Behörde nehme die Pläne des Premierministers Jean-Marc Ayrault "zur Kenntnis" und werde sie prüfen, auch im Hinblick auf die öffentlichen Finanzen, sagte der Sprecher des EU-Währungskommissars Olli Rehn am Mittwoch in Brüssel. Die EU-Staaten hatten Paris im Juli zwei zusätzliche Jahre zum Sparen eingeräumt und dafür Reformen auch des Rentensystems dringend angemahnt.

Aigner drückt bei Agrarreform aufs Tempo

WÜRZBURG - Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) drängt die Länder im Streit um die künftige Verteilung der EU-Agrargelder in Deutschland zu einem schnellen Kompromiss. "Eine Einigung ist möglich, wenn sie von allen Ländern, auch den rot-grün-regierten, politisch gewünscht ist. Statt Wahlkampf auf dem Rücken der Landwirte sollte man jetzt wirklich Nägel mit Köpfen machen", erklärte Aigner am Mittwoch vor der Herbsttagung der Agrarminister in Würzburg. "Nur so erhalten die Bäuerinnen und Bauern rasch Klarheit und die notwendige Planungssicherheit."

Firmen bieten mehr Jobs an - Aber mehr Arbeitslose im August

NÜRNBERG - Der wachsende Konjunkturoptimismus in vielen Chefetagen sorgt inzwischen auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt für erste Lichtblicke. Nach monatelangem Zögern stellten Unternehmen wieder mehr Mitarbeiter ein, berichtete die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch in Nürnberg unter Berufung auf ihren Stellenindex BA-X. Vor allem Fachkräfte sind gesucht, das machte sich bereits im vergangenen Jahr bemerkbar: Die Zahl der regulären Jobs stieg, die atypische Beschäftigung, zu der befristete Stellen oder Minijobs zählen, sank.

Bauernverband warnt vor Umschichtung von EU-Subventionen

WÜRZBURG - Bauernvertreter haben sich zum Auftakt der Agrarministerkonferenz gegen eine weitere Umschichtung von EU-Mitteln ausgesprochen. "Wir brauchen eine Umsetzung, die unseren Bauern das Wirtschaften ermöglicht", sagte der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes, Walter Heidl, am Mittwoch in Würzburg. Die Grünen und Naturschützer fordern, dass in Deutschland künftig weniger EU-Geld als pauschale Flächenprämie an Landwirte fließt. Stattdessen soll unter anderem mehr Geld in die Förderung des Ökolandbaus gesteckt werden als von Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) vorgeschlagen. Die Herbstkonferenz der Agrarminister von Bund und Ländern berät bis Freitag über die Umsetzung der EU-Agrarreform.

ROUNDUP 2: Weniger Klinikbetten für mehr Patienten - Probleme bleiben

WIESBADEN - Die deutschen Krankenhäuser haben ihre Auslastung ein wenig verbessert, sie kämpfen aber weiter mit wirtschaftlichen Problemen. Die Zahl der Betten sinkt seit 20 Jahren, es werden aber mehr Patienten behandelt. Rund 18,6 Millionen waren es 2012, 1,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden am Mittwoch berichtete. Die Auslastung stieg leicht auf 77,4 Prozent (2011: 77,3 Prozent). Das Klinikpersonal wurde aufgestockt.

Strompreise europaweit gestiegen - Deutschland über Durchschnitt

BERLIN - Nicht nur in Deutschland belasten steigende Strompreise die Haushaltskassen. EU-weit stiegen die Tarife in fünf Jahren bis 2012 um gut 25 Prozent, wie das Vergleichsportal Toptarif am Mittwoch in Berlin berichtete. Für einen dreiköpfigen Musterhaushalt mit 3.500 Kilowattstunden Jahresverbrauch entsprach das 141 Euro, wie Toptarif auf Grundlage von Daten der Statistikbehörde Eurostat berechnete. Am stärksten stiegen die Preise demnach in Zypern, wo der Musterhaushalt 468 Euro mehr ausgeben musste. Deutschland liegt mit Dänemark auf Platz fünf mit einem Anstieg um 200 Euro.

Bauernverband warnt vor Umschichtung von EU-Subventionen

WÜRZBURG - Bauernvertreter haben zum Auftakt der Agrarministerkonferenz vor einer weiteren Umschichtung von EU-Mitteln gewarnt. "Wir brauchen eine Umsetzung, die unseren Bauern das Wirtschaften ermöglicht", sagte der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes, Walter Heidl, am Mittwoch in Würzburg. Die Grünen und Naturschützer fordern, dass in Deutschland künftig weniger EU-Geld als pauschale Flächenprämie an Landwirte fließt und wollen stattdessen unter anderem mehr Geld in die Förderung des Ökolandbaus stecken, als von Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) vorgeschlagen.

Portugals Staatsbedienstete müssen länger arbeiten

LISSABON - Die Staatsbediensteten im Euro-Krisenland Portugal müssen künftig pro Tag eine Stunde länger arbeiten. Dies sieht eine umstrittene Gesetzesreform vor, für die Staatspräsident Aníbal Cavaco Silva grünes Licht gab. Wie das Parlament am Mittwoch in Lissabon mitteilte, unterzeichnete der Staatschef das Gesetz zur Verlängerung der Wochenarbeitszeit im öffentlichen Dienst von 35 auf 40 Stunden.

Firmen bieten mehr Jobs an - Steigende Arbeitslosigkeit im August

NÜRNBERG - Der wachsende Konjunkturoptimismus in vielen Chefetagen sorgt inzwischen auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt für erste Lichtblicke. Nach monatelangem Zögern stellten Unternehmen wieder mehr Mitarbeiter ein, berichtete die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch in Nürnberg unter Berufung auf ihren Stellenindex BA-X. Die Zahl der offenen Stellen habe sich im August weiter stabilisiert und pendele sich nun auf einem etwas niedrigeren Niveau als zur Jahreswende 2012 ein, erläuterte die Bundesbehörde. Damals war der BA-X auf Rekordniveau geklettert.

Friedrich: 50-Milliarden-Schaden durch Wirtschaftsspionage

BERLIN - Durch Wirtschaftsspionage entsteht in Deutschland nach Schätzung von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) jährlich ein Schaden von etwa 50 Milliarden Euro. Es gebe massive Versuche, den "Rohstoff Geist" in deutschen Unternehmen zu stehlen, sagte Friedrich bei einer Wirtschaftskonferenz in Berlin. Dort vereinbarten Bundesregierung, Verfassungsschutz und Spitzenverbände der Wirtschaft am Mittwoch ein nationales Schutzkonzept gegen Spionage-Attacken.

Euroraum-Banken schränken Kreditvergabe weiter ein

FRANKFURT - Die extrem lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) kann die Banken des Währungsraums nicht dazu bewegen, ihre Kreditvergabe auszuweiten. Nach Daten der EZB vom Mittwoch waren die Ausleihungen der Institute an private Haushalte und Unternehmen im Juli abermals rückläufig. Demnach erhielten Verbraucher fünf Milliarden Euro weniger an Kredit als im Juni, die Darlehensvergabe an Unternehmen sank im Monatsvergleich um 19 Milliarden Euro. Als Gründe gelten die schwache Konjunktur in vielen Euroländern sowie die nach wie vor angespannte Geschäftslage vieler Banken.

DIW sieht für Deutschland solides Wachstum

BERLIN - Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sieht Deutschland weiterhin auf einem soliden Wachstumspfad. Im dritten Quartal, von Juli bis September, werde die Wirtschaftsleistung voraussichtlich um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal steigen, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten DIW-Konjunkturbarometer. "Das ist zwar weniger dynamisch als im zweiten Quartal, gerade nach einem kräftigen, durch Nachholeffekte geprägten Anstieg ist das aber ein merkliches Plus", bemerkte dazu der DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner.

Italien: Umsätze im Einzelhandel überraschend gesunken

ROM - In Italien sind die Umsätze im Einzelhandel unerwartet wieder gesunken. Die Erlöse fielen im Juni um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie die nationale Statistikbehörde (Istat) am Mittwoch in Rom mitteilte. Volkswirte hatten mit einem unveränderten Wert gerechnet. Im Mai war erstmals seit einem Jahr ein Anstieg verbucht worden, der mit 0,1 Prozent allerdings recht bescheiden ausfiel. Im Jahresvergleich schrumpften die Umsätze im Juni deutlich um 3,0 Prozent.

Schäuble: SPD verwechselt Brutto und Netto

BERLIN - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat der SPD vorgeworfen, mit falschen Berechnungen zur Griechenlandhilfe zu operieren. "Man verwechselt Brutto und Netto", sagte Schäuble der "Passauer Neuen Presse" (Mittwoch). Er reagierte damit auf Vermutungen der SPD, dass bis 2020 weitere 77 Milliarden Euro in Griechenland fehlen würden. Aus seiner Sicht ist stattdessen die Größenordnung von elf Milliarden Euro "nicht völlig unrealistisch". Einen weiteren Schuldenschnitt werde es jedoch nicht geben, bekräftigte Schäuble.

 
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