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Studie: USA womöglich schon am 18. Oktober zahlungsunfähig

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Finanzkrise

Studie: USA womöglich schon am 18. Oktober zahlungsunfähig

10.09.2013, 19:39 Uhr | t-online.de, AP/dpa

Einer Studie zufolge könnte der USA schlimmes drohen (Quelle: imago/Blickwinkel)

Einer Studie zufolge könnte der USA schlimmes drohen (Quelle: imago/Blickwinkel)

Angesichts der massiven Staatsverschuldung droht den USA einer Studie zufolge bereits Mitte kommenden Monats die Zahlungsunfähigkeit, sollten sich die Abgeordneten in Washington nicht auf eine Anhebung der Schuldenobergrenze einigen. Die Zahlungsunfähigkeit wäre womöglich bereits am 18. Oktober, spätestens aber am 5. November erreicht, geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Analyse der Denkfabrik Bipartisan Policy Center hervor.

Resultierend daraus würde die US-Regierung auch schnell bei Zahlungen wie Sozialhilfe und den Renten für Militärangehörige in Verzug geraten, heißt es in dem Bericht.

Streitthema: Anhebung der Schuldengrenze

Die Prognose des Bipartisan Policy Center steht in Einklang mit einer Warnung von Finanzminister Jacob Lew vom vergangenen Monat, wonach die Regierung bereits Mitte Oktober die Schuldengrenze von 16,7 Billionen Dollar erreichen werde.

Die Anhebung der Schuldengrenze gilt als eines der größten Streitthemen zwischen Präsident Barack Obama und den Republikanern im Repräsentantenhaus. Vor zwei Jahren willigte Obama ein, im Gegenzug für eine Erhöhung der Schuldenobergrenze um 2,1 Billionen Dollar Ausgabenkürzungen in gleicher Höhe über einen Zeitraum von zehn Jahren umzusetzen. Obama hat bereits angekündigt, dieses Mal für Verhandlungen über die Schuldengrenze nicht offen zu sein.

Folgen für die Finanzwelt

Sollte die Schuldenobergrenze der USA nicht angehoben werden, könnte dies zu Turbulenzen auf den Finanzmärkten und einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit des Landes führen. Die US-Schuldengrenze liegt bei knapp 17 Billionen Dollar. Wird diese erreicht, dürfen keine weiteren Kredite aufgenommen werden und die Zahlungsunfähigkeit droht.

10.09.2013, 19:39 Uhr | t-online.de, AP/dpa

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