Paketdienste im Test
Fast jedes dritte Paket kommt beschädigt an13.09.2013, 13:05 Uhr | t-online.de
Der Versandhandel in Deutschland boomt, und damit steigen auch die Anforderungen an die Logistik-Unternehmen. Diese scheinen die Paketflut aber nur schwer bewältigen zu können. Das geht aus einer Untersuchung der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) hervor. Danach erreichte jedes dritte Paket beschädigt seinen Empfänger, knapp 40 Prozent aller Sendungen waren sogar länger als 48 Stunden unterwegs.
Gemeinsam mit dem Nachrichtensender N24 hat die DtGV insgesamt acht große Logistik-Unternehmen unter die Lupe genommen, jeder Anbieter wurde mit jeweils zehn Paketsendungen auf die Probe gestellt. Die verdeckten Tests erfolgten auf dem Lande ebenso wie in der Großstadt.
Auffällig große Schwankungen gab es zunächst bei der Versanddauer: Überraschte die schnellste Sendung mit nur knapp 19 Stunden positiv, so musste auf andere Pakete bis zu sechs Werktage gewartet werden. Auch bei den errechneten Mittelwerten über alle Testsendungen pro Anbieter ergab sich eine beachtliche Spreizung: Brauchten die Pakete des schnellsten Anbieters UPS im Test durchschnittlich 30 Stunden, so benötigte Hermes als langsamster Versender durchschnittlich 70 Stunden.
In der Kategorie "Versandqualität" bewerteten die Tester, ob das Paket samt Inhalt unversehrt seinen Empfänger erreichte. Selbst beim Testsieger, DHL, kam eines von zehn Paketen beschädigt an. Was sich noch als vergleichsweise harmloser Wert herausstellen sollte, denn bei anderen Anbietern hatte sogar jedes zweite Paket beim Empfang Risse oder Löcher. Im Durchschnitt wiesen etwa 30 Prozent der Pakete Beschädigungen beim Empfänger auf.
Brillieren konnte hier der langsamste Zusteller. Bei Hermes kamen dem DtGV-Test zufolge 95 Prozent aller getesteten Sendungen unversehrt an.
Ähnlich weit wie bei der Versanddauer klafft die Schere bei den Preisen auseinander: Im Inland sind die anfallenden Kosten bei UPS, dem teuersten Paketdienstleister der Untersuchung, im Durchschnitt doppelt so hoch wie bei DHL, die als günstigstes Unternehmen den Sieg in der Teilkategorie "Preise" erringen konnte.
Für eine zehn Kilo schwere Inland-Sendung mit Standard-Maßen beispielsweise verlangt UPS 17,22 Euro, während das gleiche Paket bei der DHL für nur 6,90 Euro befördert wird. Noch stärker schlägt die Differenz bei Auslandssendungen zu Buche: Ein ein Kilo-schweres Päckchen liefert DHL für 8,90 Euro nach Großbritannien, bei UPS hingegen fallen Kosten in Höhe von 36,73 Euro an.
Da bekommt die Wurfsendung eine ganz neue Bedeutung. Überwachungskameras filmen die dreisten Boten.
13.09.2013, 13:05 Uhr | t-online.de
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