Sie sind hier: Home > Wirtschaft >

Heizöl-Marktbericht aktuell: Abwärtsdynamik bei Rohölpreisen nach DOE-Bericht

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group
 (Quelle: Mobene)

Heizölpreise aktuell  

Abwärtsdynamik bei Rohölpreisen nach DOE-Bericht

24.02.2017, 10:14 Uhr | Mobene

Heizöl-Marktbericht aktuell: Abwärtsdynamik bei Rohölpreisen nach DOE-Bericht. Die Entwicklung des Heizölpreises im aktuellen Marktbericht. (Quelle: imago/Chromeorange)

Der Marktbericht informiert täglich, wie sich der Heizölpreis entwickelt. (Quelle: Chromeorange/imago)

+++ Heizöl-Marktbericht vom 24. Februar 2017 +++

Heizölpreis
AnzeigeHeizölpreisrechner

Preis berechnen und Heizöl online bestellen

 

Die in der Nacht zum Donnerstag veröffentlichten wöchentlichen Daten des American Petroleum Institute (API) zu den Veränderungen des US-Ölbestands begünstigten gestern maßgeblich die Aufwärtsdynamik bei den Ölpreisen. Wegen des überraschend gemeldeten Abbaus des US-Ölvorrats kletterten die Preise am gestrigen Nachmittag auf ihre Wochenhochs. Die später erfolgte Bekanntgabe der Zahlen des amerikanischen Department of Energy (DOE) zur Entwicklung des US-Ölbestands generierte ein vergleichsweise niedriges Aufwärtspotenzial. Derzeit gibt es bei den Ölpreisen einen Abwärtstrend.

Während die API-Zahlen vom Vortag für eine große Überraschung sorgten, war im DOE-Report vom Mittwochnachmittag mit ähnlichen Zahlen gerechnet worden, die den Abbau des US-Ölbestands bestätigen. Das DOE meldete jedoch nur die Reduzierung bei den Produktvorräten und einen Aufbau des US-Rohölbestands. Die Berichte beider Institutionen zeigten einen Rückgang der Bestände an Destillaten und Benzin auf. Das DOE vermeldete die Reduzierung der Vorräte an Destillaten um 4,9 Mio. Barell, während das API am Vortag von einem geringeren Rückgang von -4,2 Mio. Barrel sprach. Deutlicher unterscheiden sich die Zahlen der Einrichtungen zum Benzinbestand. Laut DOE ist dieser um 2,6 Mio. Barrel gesunken, dem API zufolge nur um 0,9 Mio. Barrel. Die größte Diskrepanz zwischen beiden Veröffentlichungen ist in den Daten zum US-amerikanischen Rohölbestand zu finden. Während das API den Abbau des Rohölvorrats um 0,9 Mio. Barrel betonte und so die gestrige Aufwärtsdynamik bei den Ölpreisen auslöste, so ist der Rohölbestand dem DOE zufolge um 0,6 Mio. Barrel gestiegen. Aus dem DOE-Bericht geht hervor, dass der Grund für den Abbau der Produktbestände die gestiegene Nachfrage ist. Pro Tag werden 0,23 Mio. Barrel Benzin mehr verbraucht, während die Nachfrage bei den Destillaten sogar um 0,43 Mio. B/T angestiegen ist. Die US-Ölförderung ist laut DOE um 24.000 B/T auf insgesamt 9 Mio. B/T gestiegen. Obwohl dieser Ausbau der US-Ölförderung und der Anstieg des Vorrats an Rohöl hinsichtlich der Ölpreise anstiegshemmend wirken müssten, rechnet man damit, dass die hohe Produktnachfrage sowie der Rückgang bei den Produktbeständen langfristig einen Preisanstieg begünstigen.

Am Freitagmorgen befindet sich das amerikanische WTI bei 54,10 US-Dollar. Der Preis der Nordseesorte Brent liegt bei 56,19 US-Dollar. Die Preise für beide Rohölsorten haben somit im Vergleich zum Vortag um 0,28 US-Dollar abgenommen, was einem deutlichen Rückgang von etwa 0,5% entspricht. Der Heizölpreis ist auf 60,87 Euro pro Liter gestiegen.

Während der Generalsekretär der OPEC, Mohammed Barkindo, noch Anfang der Woche betonte, dass die US-amerikanische Ölproduktion die Umsetzung der OPEC-Produktionskürzungen nicht gefährde, so darf die US-Ölförderung laut iranischem Ölminister Bijan Zanganeh bei steigenden Preisen nicht unterschätzt werden. Sollten die Preise über 55 bis 60 US-Dollar steigen, werde dies zu einem Preiseinbruch führen und den angestrebten wirtschaftlich positiven Effekt des OPEC-Abkommens verhindern.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 23. Februar 2017 +++

Nachdem die Rohölpreise ab dem gestrigen Vormittag wegen der Aussicht auf die bevorstehende Veröffentlichung der Daten des American Petroleum Institute (API) zum aktuellen US-Ölbestand sanken, steigen sie derzeit wieder an. Grund hierfür ist, dass der API-Report nicht wie erwartet ausgefallen ist und sich der Vorstandsvorsitzende des Ölunternehmens Total SA zur Verlängerung der OPEC-Produktionskürzungen geäußert hat.

Die wöchentlichen Daten des API zu den Veränderungen des US-Ölbestands entsprechen nicht den Prognosen von Analysten. Das Institut veröffentlichte gestern überraschend Zahlen, die eine Reduzierung des Ölvorrats der USA belegen. Zuvor war mit dem Ausbau der Bestände gerechnet worden. Grundlage dieser Erwartung war, dass in den vergangenen Wochen Schätzungen von Analysten zum Ölbestand stets niedriger ausfielen als die tatsächlich vom API veröffentlichten Zahlen. Aus dem gestrigen Report geht hervor, dass der US-Rohölbestand um 0,9 Mio. Barrel abgenommen hat. Auch die Vorräte an Destillaten und Benzin sind teils deutlich gesunken – um 4,2 Mio. Barrel und 0,9 Mio. Barrel. Mit großem Interesse werden nun die Daten zum US-Ölbestand des amerikanischen Department of Energy erwartet, die voraussichtlich heute Nachmittag veröffentlicht werden.

Am Donnerstagmorgen befindet sich das amerikanische WTI bei 54,10 US-Dollar, während ein Barrel der Nordseesorte Brent 56,38 US-Dollar kostet. Die Rohölsorten haben im Vergleich zum Vortag 0,18 US-Dollar und 0,19 US-Dollar zugelegt, was einem deutlichen Anstieg von mehr als 0,3% entspricht. Der Heizölpreis ist hingegen auf 60,55 Euro pro Liter gefallen.

Der Vorstandsvorsitzende des französischen Ölunternehmens Total SA, Patrick Pouyanné, äußerte sich in einem Interview mit Bloomberg TV optimistisch, dass die OPEC-Produktionskürzungen auch in der zweiten Jahreshälfte beibehalten werden. Er sei überzeugt davon, dass das Abkommen verlängert werde. Will man tatsächlich die Verringerung der Ölbestände erwirken, so führt laut Pouyanné kein Weg an der Verlängerung vorbei. Die Investmentbank Goldman Sachs geht auf Grundlage der OPEC-Vereinbarung über die Produktionskürzungen weiterhin von einem deutlichen Abbau der Ölvorräte aus. In diesem Jahr werde die Ölnachfrage um 1,5 Mio. Barrel pro Tag wachsen und die von einigen Staaten wie Libyen, Nigeria und Iran ausgebauten Ölbestände absorbieren. Seine Preisprognosen für das zweite Quartal behielt Goldman Sachs bei. Das amerikanische WTI werde bei 57,50 US-Dollar und Brent bei 59 US-Dollar liegen. Für den Rest des Jahres gehen die Analysten von sinkenden Preisen aus und prognostizieren einen Preis von 55 US-Dollar für WTI und 57 US-Dollar für Brent.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 22. Februar 2017 +++

Nachdem am US-Feiertag des vergangenen Montags der Handel an den Ölbörsen verkürzt stattfand, nimmt das Handelsinteresse wieder zu und die Preise für Roh- und Heizöl steigen auch heute weiter an. Grund für den Ölpreisanstieg sind neben einem Statement des OPEC-Generalsekretärs zum Ausbau der US-Ölförderung die Januar-Zahlen zur Einhaltung der Produktionskürzungen. Im Januar ist die Ende 2016 von der OPEC festgelegte Kürzungsquote für die Ölproduktion zu 90% eingehalten worden. Die OPEC-Staaten hatten beschlossen, die weltweite Ölförderung um 1,8 Mio. Barrel pro Tag zu drosseln. Der Generalsekretär der OPEC, Mohammed Barkindo, ist hinsichtlich der hundertprozentigen Umsetzung des gesteckten Ziels optimistisch und betont, jeder Wert unter der Marke von 1,8 Mio B/T sei nicht akzeptabel. Den Ausbau der US-Ölproduktion sieht Barkindo nicht als umsetzungsgefährdenden Faktor. Laut einer Analyse von Goldman Sachs ist im Jahr 2017 mit einem Anstieg der US-amerikanischen Ölförderung um 130.000 B/T zu rechnen. Die US-Schieferölproduktion wird demnach um 405.000 B/T steigen. Barkindo zufolge werde das Nachfragewachstum diese Ölmengen jedoch kompensieren. Ob die OPEC ihre Produktionskürzungen über die erste Jahreshälfte hinaus verlängern wird, ist derzeit unklar.

Am Mittwochmorgen befindet sich das amerikanische WTI bei 54,44 US-Dollar. Die Rohölsorte hat somit im Vergleich zum Vortag 0,15 US-Dollar zugelegt, was einem deutlichen Anstieg von mehr als 0,2% entspricht. Der Preis der Nordseesorte Brent ist 0,09 US-Dollar höher als gestern und liegt bei 56,76 US-Dollar. Auch der Heizölpreis ist weiter angestiegen und liegt heute bei 61,10 Euro pro Liter.

Neben den USA bedrohen aktuell vor allem drei Mitgliedsstaaten der OPEC die Einhaltung der festgelegten Kürzungsquote. Im Januar hatte Libyen seine Ölförderung um 65.000 B/T angehoben, während der Iran 50.200 Barrel pro Tag mehr gefördert und Nigeria seine Ölproduktion um 101.800 B/T gesteigert hatte. Die Länder planen, ihre Ölförderung im Laufe des Jahres weiter auszubauen. Die Daten über den US-Rohölbestand werden indes mit Spannung erwartet. Es wird davon ausgegangen, dass die Bestandszahlen ein neues Rekordhoch erreichen und um 3,5 Mio. B/T gestiegen sind. Zuletzt fielen die vorangegangenen Schätzungen allerdings deutlich niedriger aus als die tatsächlichen Daten zum Ölvorrat. Wegen des US-Feiertags am vergangenen Montag werden die wöchentlichen Zahlen des API einen Tag später als üblich veröffentlicht. Ob die Erwartung der OPEC hinsichtlich sinkender globaler Ölbestände erfüllt wird, bleibt vor diesem Hintergrund abzuwarten.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 21. Februar 2017 +++

Der leichte Aufwärtstrend der Rohölpreise hält weiter an. Während die Produktionskürzungen der OPEC den Preisanstieg begünstigten, wirkte eine Prognose von Goldman Sachs zur steigenden US-Ölförderung anstiegshemmend. Zusätzlich verkürzte der gestrige US-Feiertag President‘s Day den Handel an den Ölbörsen, sodass sich der Ölpreis mangels starker Impulse insgesamt nur minimal veränderte.

Aufgrund der Produktionskürzung der OPEC setzen Spekulanten weiterhin auf steigende Ölpreise. Es wird angenommen, dass die vorhandenen Rohölbestände in diesem Jahr deutlich reduziert werden. Diese Erwartungen werden derzeit saisonal bedingt noch nicht erfüllt. Erst in der zweiten Jahreshälfte ist mit einem Anstieg der Ölnachfrage zu rechnen, die zur geplanten Reduzierung des Überangebots an Rohöl führen und die Ölpreise schließlich steigen lassen könnte. Voraussetzung ist jedoch, dass die OPEC ihre Produktionskürzungen über die erste Jahreshälfte hinaus verlängert. Die IEA prognostiziert, dass die OPEC im Fall der Verlängerung 2,5 Mio. B/T vom Markt nehmen würde. Abzuwarten bleibt jedoch das Treffen der OPEC-Staaten Ende Mai, das über das weitere Vorgehen der OPEC und die mögliche Entwicklung des Ölpreises Aufschluss geben wird. Das amerikanische WTI befindet sich am Dienstagmorgen bei 54,05 US-Dollar, ist damit 0,06 US-Dollar gestiegen. Der Preis der Nordseesorte Brent ist ebenfalls gestiegen – um 0,08 US-Dollar auf 56,23 US-Dollar. Der Preis für Heizöl ist über die 60-Euro-Marke gestiegen und liegt bei 60,44 Euro pro Liter.

Einer Analyse von Goldman Sachs zufolge wird die US-Ölförderung im Jahr 2017 um 130.000 B/T im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Die Analysten fußen ihre Prognose auf der Annahme, dass die Ölproduktion in den amerikanischen Schieferölgebieten Permian, Eagle Ford, Bakken und Niobara Ende des Jahres um 405.000 B/T steigen wird. In den vergangenen Wochen hat Libyen zuvor stillgelegte Ölfelder und Pipelines wieder in Betrieb genommen und so seine Produktion auf 700.000 B/T angehoben. Bis August soll diese Menge weiter ausgebaut und 1,2 Mio. B/T gefördert werden. Wenngleich Analysten dieses Ziel nicht für den Sommermonat erreichbar halten, so sei seine Erreichung bis Ende des Jahres durchaus realistisch. Hierzu müsse Libyen jedoch infrastrukturelle Probleme beseitigen. Es ist davon auszugehen, dass sich selbst geringere zusätzliche Ölmengen auch unterhalb der gesetzten Schwelle von 1,2 Mio. B/T stark auf den Markt auswirken werden.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 20. Februar 2017 +++

Zum Start der neuen Woche gibt es kaum Veränderungen am Ölmarkt. Der Preis für Rohöl bewegt sich weiterhin seitwärts. Auch wenn die Ölmengen durch die OPEC-Vereinbarung verknappt werden, sorgt die Ölförderung in den USA dafür, dass die Preise stabil bleiben. Ebenso produzieren Länder wie Libyen und Nigeria weiterhin mehr Öl. Auch der Iran plant seine aktuellen Bestände an Öl weiter auszubauen und sogar massiv zu erhöhen. Die Ölförderung soll daher bis an das Limit ausgeweitet werden. Experten raten daher zu einer Verlängerung der OPEC-Vereinbarung auch über die zweite Jahreshälfte hinweg, damit eine Verknappung der Ölbestände spürbar wird.

Der Ölpreis für das amerikanische WTI liegt am Montagmorgen bei 53,95 US-Dollar, was ein Anstieg um +0,59 US-Dollar bedeutet. Auch die Nordseesorte Brent steigt. Mit einer Erhöhung um +0,26 US-Dollar befindet sich der Preis momentan bei 55,98 US-Dollar. Der Preis für Heizöl bleibt ebenfalls weiterhin stabil in der Seitwärtsbewegung. Im Deutschlandmittel kostet er aktuell 59,71 Euro und bleibt somit weiterhin unter der 60 Euro Marke. In den USA steigt die Anzahl der aktiven Ölbohranlagen weiterhin. Sechs weitere Anlagen in der letzten Woche, lassen die Zahl aktuell auf 597 steigen. Die ständigen Neuigkeiten über neue Anlagen zeigen, dass die Ölindustrie in den USA rentabel ist und die Investitionen noch weiter steigen könnten. Schlussendlich werden durch die Erschließung neuer Anlagen auch die Förderungen weiter an Fahrt gewinnen. Sollte die OPEC die Förderkürzung im Sommer beenden geht Analyst Vivek Dhar von der Commonwealth Bank of Australia davon aus, dass auch die Preise deutlich gedrückt werden. Es sei mit einem Preis um die oberen 40 Dollar beziehungsweise unteren 50 Dollar zu rechnen.

Relative niedrige Rohölpreise sorgten 2016 dafür, dass die Importpreise ebenfalls zurückgingen. Insgesamt 6,4 Milliarden Euro weniger als im Vorjahr wies die Ölrechnung im letzten Jahr aus. Somit lag der Betrag bei insgesamt 26,1 Milliarden Euro, wie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mitteilte. Grund dafür sind niedrigere Einfuhrpreise. Darüber hinaus zeigt der Bericht, dass Russland seinen Marktanteil weiter ausgebaut hat. Von 35,7 auf 39,6 Prozent stieg die Stellung des Landes an. Platz zwei und drei belegen Norwegen und Großbritannien. Allerdings mussten die beiden Länder Einbußen hinnehmen, um jeweils ein Prozent fiel ihr Marktanteil, der sich nun bei 22,2 Prozent befindet.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 17. Februar 2017 +++

Seit Dezember letzten Jahres ist nun ein Seitwärtstrend bei den Ölpreisen zu erkennen. Experten warnen aber vor Preisrückgängen, die insbesondere durch die ansteigende Entwicklung von Schieferölproduktionen in den USA zustande kommen kann. Die Nachrichtenagentur Reuters meldet unterdessen, dass OPEC-Funktionäre angedeutet haben, dass eine Verlängerung des Förderabkommens über die Jahresmitte hinweg erfolgen könnte, sollte bis dahin die geplante Menge von 300 Mio. Barrel nicht erreicht worden sein. Im Mai tagt die OPEC wieder und möchte dann auch das Thema Förderkürzung mit aufnehmen. Zur Überwachung der Einhaltung der Fördermenge wurde ein Kontrollgremium einberufen. Ein aktueller Zwischenbericht zur Lage ist für den 17. eines jeden Monats geplant. Somit wird ein neuer Bericht am heutigen Freitag erwartet.

Als zweitgrößter Ölproduzent der OPEC müsste der Irak, laut der Vereinbarung, 210.000 B/T im Vergleich zum Oktober kürzen, um einen abgesprochenen Wert von 3,70 Mio. B/T zu erzielen. Tatsächlich hat der Irak im Januar aber nur 110.000 B/T reduziert. Angekündigt wurde aber daraufhin eine Erhöhung der Drosselung im Februar. Aktuelle Zahlen aus diesem Monat lassen einen aber stutzen, ob dies tatsächlich erfolgen wir. Demnach hat der Irak bereits jetzt 122.000 B/T mehr Öl als im Januar exportiert. Zwar bedeutet ein Anstieg der Exporte nicht gleichzeitig ein Anstieg der Produktion, dennoch trägt ein erhöhter Ölexport nicht zum Sinn und Zweck der Reduzierung der Ölmenge im Markt bei. Nachdem die Meldung veröffentlicht wurde, dass eine Verlängerung der Vereinbarung zur Förderkürzung möglich sei, reagierten Trader. Dennoch konnte dies den Preisen für Rohöl nicht viel anhaben, sie folgen weiterhin dem Seitwärtstrend.

Aktuell liegt der Preis für WTI bei 53,45 US-Dollar, was einen Rückgang von 0,06 US-Dollar bedeutet. Brent kostet am heutigen Freitagmorgen 55,79 US-Dollar, eine Vergünstigung um 0,02 US-Dollar im Vergleich zum Vortag. Der Preis für Heizöl fällt ebenfalls leicht und liegt momentan bei 60,12 Euro. Die wichtigsten Fragen werden in den nächsten Monaten bleiben, wie sich die OPEC im Hinblick auf die Drosselung entscheidet, welche Entwicklung die US Ölproduktion nimmt und wie die allgemeine Nachfrage nach Öl sein wird. Da es momentan, selbst von Experten keine eindeutige Antwort oder gar Tendenz gibt, bleiben der Ölpreis und auch der Preis für Heizöl erst einmal in einer Seitwärtsbewegung.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 16. Februar 2017 +++

Nach den Berichten zur Öl-Förderkürzung durch die OPEC scheint die Quote der Nicht-OPEC Länder, die sich ebenfalls an der Vereinbarung beteiligen, lediglich bei 50 Prozent zu liegen. Der Ölminister des Omans Mohammad bin Hamad al-Rumhi ist aber zuversichtlich, dass im Februar und März seitens Russland eine Verbesserung der Begrenzung von Öl erfolgen wird. Russland habe von Beginn an geäußert, dass eine Förderkürzung einige Zeit in Anspruch nehmen werde. Im Januar wurden in Russland 100.000 B/T gekürzt.

Die Ölpreise blieben am gestrigen Mittwoch sehr stabil. Marktteilnehmer schienen auf die aktuellen DOE Zahlen zur US-Bestandsveränderung zu warten. Nachdem in der letzten Woche die Preise anzogen, obwohl die Bestände ebenfalls ansteigen, blieb man in dieser Woche vorsichtig. Die dann am Nachmittag veröffentlichten Zahlen zeigten ähnliche Werte wie in der Vorwoche. Die US-Ölbestände sind weiter angestiegen. Trotzdem ging auch der Preis für Öl erneut leicht nach oben. Trader warten scheinbar auf die weitere Entwicklung am Markt und erwarten, dass der Trend des stetigen Anstiegs bald vorbei ist, die Raffinerieauslastungen wieder ansteigen und die OPEC-Kürzung seine Wirkung zeigt.

Mit einem Plus von 0,05 US-Dollar liegt der Preis für das amerikanische WTI heute Morgen bei 53,09 US-Dollar. Auch Brent legt weiter zu und weist einen Betrag von 55,76 US-Dollar auf. Dies bedeutet einen leichten Anstieg von 0,07 US-Dollar. Der Heizölpreis zeigt nur wenige Veränderungen im Vergleich zum Vortag. Er liegt im Deutschlandmittel am Donnerstagmorgen bei 60,25 Euro.

Nachdem der Eurokurs sich in letzter Zeit eher fallend gezeigt hatte, erholte er sich gestern wieder und stieg an. Am Morgen liegt die Gemeinschaftswährung bei 1,0619 US-Dollar. Grund dafür sind die US-Daten zur Industrieproduktion, die den Dollar unter Druck gesetzt haben. Der Euro profitiert davon und legt zu.

Aktuell fördert Kuweit 2,7 Mio B/T. Laut Jamal Jaafar von Kuweit Oil Company (KOC) könnte dieser Wert jeder Zeit auf 3,15 Mio B/T angehoben werden. Mit einem 5-Jahresplan wolle man die Produktion um 0,5 Mio. B/T weiter ausbauen. Im Jahr 2021 möchte Kuweit dann soweit sein, dass man 3,65 Mio. B/T fördert. Investitionen in den Ölsektor werden daher, trotz OPEC-Vereinbarung, also erst einmal nicht gestoppt.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Heizölpreis
AnzeigeHeizölpreisrechner

Preis berechnen und Heizöl online bestellen

 

Shopping
Shopping
Die NIVEA Fotodose mit Ihrem Lieblingsbild

Gestalten Sie Ihre eigene Cremedose mit Ihrem Lieblingsfoto. Jetzt bestellen auf NIVEA.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILBabistadouglas.deKlingel.de

Anzeige
shopping-portal