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Wirtschaft: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 11.01.2017

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Wirtschaft  

KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 11.01.2017

11.01.2017, 17:06 Uhr | dpa-AFX

ROUNDUP: Schäubles Milliarden-Finanzpolster wächst - Streit um Verwendung

BERLIN - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) kann sein Finanzpolster in Milliardenhöhe nochmals deutlich aufstocken. Im vergangenen Jahr erzielte der Bund einen Haushaltsüberschuss "in einstelliger Milliardenhöhe". Die genaue Höhe soll an diesem Donnerstag bekanntgegeben werden. In der Koalition gibt es unterschiedliche Vorstellungen, was mit den Zusatz-Milliarden passieren soll. Aber auch Linke, Grüne und Verbände machen Vorschläge, wie das Geld am besten genutzt werden sollte.

Gabriel kritisiert 'Irrsinn' bei Unternehmenssteuern in EU

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BERLIN - Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat vor dem Hintergrund eines drohenden Arbeitsplatz-Abbaus beim Waggonbauer Bombardier den Wettlauf um niedrige Unternehmenssteuern in der EU kritisiert. In der "Bild"-Zeitung (Donnerstag) sprach sich der SPD-Chef und Vizekanzler für die Einführung von Mindeststeuersätzen aus: "Die Industriearbeitsplätze bei Bombardier sind auch wegen der irrsinnigen Steuerpolitik in Europa in Gefahr."

DAVOS/ROUNDUP: Weltwirtschaftsforum warnt vor Populisten

LONDON - Der Aufstieg von Populisten, wachsende soziale Ungleichheit und zunehmende Gefahren für die Umwelt: Die Welt ist nach Ansicht des Weltwirtschaftsforums (WEF) 2017 zahlreichen Risiken ausgesetzt. Auf die großen Herausforderungen müssten Staatenlenker und Wirtschaftsbosse mit engerer Zusammenarbeit reagieren, heißt es im Welt-Risiko-Bericht, den das WEF am Mittwoch in London vorstellte.

ROUNDUP/IW-Umfrage: Deutsche Wirtschaft blickt gelassen auf den Brexit

BRÜSSEL - Der drohende Brexit lässt die deutsche Wirtschaft weitgehend kalt. Neun von zehn Unternehmen erwarten vom angekündigten EU-Austritt Großbritanniens in nächster Zukunft keine starken Auswirkungen auf ihre Geschäfte, wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) ermittelte. Auch Arbeitnehmer in Deutschland müssen wegen des Brexits vorerst wohl keinen Jobabbau fürchten.

Institute: Wirtschaft im Euroraum erholt sich

MÜNCHEN - Die Wirtschaft in der Eurozone nimmt allmählich wieder etwas Fahrt auf. Das Münchner Ifo-Institut, das italienische Istat- und das französische Insee-Institut erwarten in den ersten zwei Quartalen 2017 jeweils 0,4 Prozent Wachstum, wie schon im letzten Quartal 2016. Treiber seien der private und der öffentliche Konsum. Aber auch die Investitionen im gemeinsamen Währungsgebiet dürften sich im kommenden halben Jahr etwas erholen, erklärten die Wirtschaftsexperten am Mittwoch. Außerdem sei mit einem deutlichen Anstieg der Inflationsrate auf 1,5 Prozent im ersten und zweiten Quartal zu rechnen. Politische Unsicherheiten seien der neue US-Präsident, der Brexit, die prekäre Lage einiger italienischer Banken und die Wahlen in Frankreich, den Niederlanden und Deutschland.

IW-Umfrage: Deutsche Wirtschaft blickt gelassen auf den Brexit

BRÜSSEL - Deutsche Unternehmen sehen den drohenden Brexit erstaunlich gelassen. Neun von zehn Firmen erwarten für die nähere Zukunft keine starken Effekte für ihr eigenes Geschäft, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervorgeht.

ROUNDUP: Maschinenbau profitiert von Nachfrage aus dem Euroraum

FRANKFURT - Das Geschäft mit Maschinen "Made in Germany" ist zum Jahresende in Schwung gekommen. Bei Deutschlands Maschinenbauern gingen im November fünf Prozent mehr Bestellungen als im Vorjahresmonat ein, wie der Branchenverband VDMA am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Vor allem die Nachfrage aus dem Euroraum zog deutlich um 7 Prozent an. Hier hatte in den Monaten zuvor häufig Flaute geherrscht. Zuletzt hatte sich die Stimmung der Unternehmen im gemeinsamen Währungsraum verbessert, davon profitierten nun auch die exportorientierten Maschinenbauer.

ROUNDUP: Peso stürzt vor Trump-Pressekonferenz auf neues Rekordtief

FRANKFURT - Die Sorge vor einem Handelskrieg mit den USA hat den mexikanischen Peso am Mittwoch auf ein neues Rekordtief abstürzen lassen. Vor einer mit Spannung erwarteten Pressekonferenz des künftigen US-Präsidenten Donald Trump mussten in der vergangenen Nacht für einen US-Dollar zeitweise 21,85 Peso gezahlt werden und damit so viel wie noch nie. Seit dem Wahlsieg von Trump im November ist der Peso auf Talfahrt und hat bereits etwa 20 Prozent an Wert eingebüßt.

Großbritannien: Industrieproduktion überraschend stark gestiegen

LONDON - Die britische Industrie hat ihre Produktion im November deutlich erhöht. Wie das Statistikamt ONS am Mittwoch mitteilte, lag die Gesamtherstellung 2,1 Prozent höher als im Vormonat. Das ist der stärkste Anstieg seit April 2016. Bankvolkswirte hatten mit einem schwächeren Anstieg um 1,0 Prozent gerechnet. Im Jahresvergleich belief sich das Plus auf 2,0 Prozent. Das britische Pfund reagierte kaum auf die Veröffentlichung der Daten.

Spanien: Industrieproduktion steigt deutlich stärker als erwartet

MADRID - In Spanien hat der Aufschwung in den Industriebetrieben überraschend stark an Tempo gewonnen. Im November sei die Industrieproduktion im Monatsvergleich um 1,8 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt INE am Mittwoch mit. Dies ist der stärkste Anstieg seit September 2015. Bankvolkswirte hatten hingegen nur mit einem Anstieg um 0,4 Prozent gerechnet, nachdem die Produktion im Vormonat um 0,1 Prozent zugelegt hatte.

Studie: Deutschland bei Forschung und Entwicklung auf gutem Weg

BERLIN - Deutschland gehört nach einer neuen OECD-Studie zu den fünf Ländern, die weltweit am meisten in Forschung und Entwicklung (FuE) investieren. In wichtigen Zukunftsfeldern wie Energie und Umwelt sei die Bundesrepublik sogar unter den "Top 3" neben Japan und den USA, teilte das Forschungsministerium am Mittwoch unter Hinweis auf den Report der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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