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    Wohnungsmarkt: Ramsauer will Kasernen zu Studentenwohnheimen machen

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    Ramsauer will Studenten in Kasernen einquartieren

    19.11.2012, 12:19 Uhr | dapd, t-online.de

    Wohnungsmarkt: Ramsauer will Kasernen zu Studentenwohnheimen machen. Rund 8000 Soldaten der US-Armee räumen die Patton Barracks in Heidelberg (Quelle: dpa)

    Die Patton Barracks in Heidelberg (Quelle: dpa)

    Die Bundesregierung entdeckt die leer stehenden Kasernen als neuen Wohnraum. Studenten sollen künftig in ehemaligen Armee-Quartieren ein neues Zuhause finden, fordert Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU). Denn die Mischung aus Wohnungsmangel und steigenden Mieten wird vor allem für sozial Schwache und Studenten zu einem immer größeren Problem.

    Kasernen für Studenten

    Ramsauer regte nun an, dass die Länder das Geld, das der Bund ihnen im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus überweist, künftig zumindest teilweise für den Bau von Studentenunterkünften verwenden, berichtet das Nachrichtenmagazin "Spiegel". Nach Ramsauers Vorstellungen könnten auch leer stehende Kasernen zu Wohnungen für Studenten umgebaut werden.

    "Ich will zum Beispiel prüfen lassen, inwieweit man Liegenschaften des Bundes kurzfristig für studentisches Wohnen nutzen kann", sagte er dem "Spiegel". Entsprechende Vorschläge wolle er mit Vertretern von Studentenwerken, Banken und der Immobilienwirtschaft bei einem Treffen am 27. November unterbreiten.

    Der soziale Wohnungsbau ist seit der Föderalismusreform 2007 Sache der Bundesländer. Der Bund stellt den Ländern jedoch bis 2013 jährlich 518 Millionen Euro zur Verfügung, sogenannte Kompensationszahlungen.

    Mieterbund: Marktmechanismen reichen nicht aus

    Dem Mieterbund zufolge können reine Marktmechanismen von Angebot und Nachfrage das Problem der explodierenden Mieten nicht lösen. "Ich glaube nicht, dass man all diejenigen, die kein Geld verdienen oder kein Geld haben, an die Ränder der Städte oder in die Provinz verbannen kann", sagte Verbandspräsident Franz-Georg Rips im Deutschlandradio Kultur.

    "In Märkten wie München scheint es überhaupt keine Grenze nach oben zu geben." Nicht nur die ärmeren Schichten, auch die Mittelschicht werde verdrängt. Wohnen zähle aber zu den Grundbedürfnissen der Menschen. Eine soziale Gesellschaft müsse daher überall genug Wohnraum mit verschiedenen Preisangeboten vorhalten. Um den Markt zu regulieren, forderte Rips daher Kappungsgrenzen für Mieterhöhungen und steuerliche Anreize für sozialen Wohnungsneubau.

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