16.04.2013, 10:20 Uhr | t-online.de - sia
So manche Immobilie ist auch ohne teure Makler-Provision zu haben (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Wer sich den Traum von der eigenen Immobilie erfüllt, muss nicht unbedingt Tausende von Euro an einen Makler verschenken: In der Zeitschrift "Finanztest" (Mai-Ausgabe) warnt die Stiftung Warentest vor einem oft eingesetzten Maklertrick, auf den viele zukünftige Eigenheimbesitzer hereinfallen. So tappen Sie nicht in die Gebührenfalle.
Der Rat der Experten lautet: Interessenten sollten zunächst prüfen, ob das favorisierte Haus oder die Wohnung nicht auch direkt vom Eigentümer angeboten wird - und zwar provisionsfrei. Bieten die Eigentümer nämlich ihre Immobile im Internet direkt zum Verkauf an, rufe das schwarze Schafe unter den Maklern auf den Plan.
Nach den Angaben übernehmen diese ohne Absprache die Angaben des Verkäufers und schalten eine eigene Immobilienanzeige. So habe etwa ein Ehepaar in Berlin 10.000 Euro Maklerprovision zahlen müssen, obwohl die Vorbesitzer das Haus selbst gebührenfrei über zwei Internetportale angeboten hatten, wie die Zeitschrift berichtet.
Demnach wollten die Eigentümer keinen Makler beauftragen, wurden nach Veröffentlichung der Verkaufsannonce jedoch von den Vermittlern mit Anfragen überhäuft. Am Ende boten acht Makler die Immobilie online an, die Informationen und Fotos hatten sie meist aus der Original-Anzeige kopiert. In zwei Fällen hätten Makler sogar einen niedrigeren Preis angegeben.
Solche Praktiken würden dem Ruf der Makler schaden, nicht aber ihrer Provision, warnen die Experten. Ob der Käufer zahlen muss, hängt nicht davon ab, ob der Makler die Immobilie im Auftrag oder wenigstens mit Duldung des Eigentümers anbietet. Entscheidend ist, dass der Kaufvertrag durch die Vermittlung des Maklers zustande kam und der Käufer einen Maklervertrag abgeschlossen hat.

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Dafür reicht es aus, wenn der Makler dem Interessenten ein Exposé mit Hinweis auf die Provision zur Verfügung stellt und auf Wunsch des Kunden den Besichtigungstermin vereinbart. In dem Fall werde eine Provision zwischen 3,57 und 7,14 Prozent des Kaufpreises fällig - je nach Bundesland.
Erwischen die Immobilienportale Makler bei einer derartigen unseriösen Vermittlung ohne Auftrag, werde das Objekt deaktiviert, erklärt Marcus Drost von "Immobilienscout24" der Zeitschrift. Um auf Nummer sicher zu gehen, können Immobiliensuchende beim Besuch der entsprechenden Portale im Internet Voreinstellungen wählen, um sich ausschließlich provisionsfreie Angebote anzeigen zu lassen. Das Angebot ist dann allerdings deutlich kleiner.
16.04.2013, 10:20 Uhr | t-online.de - sia
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