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Arbeitsvermittlung: Bauarbeiter und Köche am häufigsten ins Ausland vermittelt

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Bauarbeiter und Köche am häufigsten ins Ausland vermittelt

29.12.2010, 12:31 Uhr | dpa, dpa, t-online.de

Baukräfte, Köche und Kellner aus Deutschland sind 2010 am häufigsten ins Auslands vermittelt worden. Rund 3000 Bundesbürger aus diesen drei Berufsgruppen verschaffte die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (ZAV) bis November eine Stelle bei Firmen außerhalb Deutschlands. Am häufigsten wechselten Baukräfte über die Grenzen (1474 oder 15,5 Prozent), wie die ZAV mitteilte. Die Behörde in Bonn hilft vor allem Arbeitslosen und Menschen in saisonal geprägten Jobs bei einem Wechsel ins Ausland. Die Agentur berät Arbeitnehmer wie Arbeitgeber.

Die Gesamtzahl der Auslandsvermittlungen ging während des kräftigen Aufschwungs leicht zurück: Insgesamt verhalf die ZAV 9493 Menschen zu Jobs jenseits der Grenzen, im Vorjahreszeitraum waren es knapp vier Prozent mehr. In fast allen Fällen war der Gang ins Ausland der Weg aus der Arbeitslosigkeit: 93 Prozent der Vermittelten waren zuvor ohne Job, darunter bezog knapp jeder Vierte in Deutschland Hartz IV (23%).

Die beliebtesten Länder sind wie schon 2009 die deutschsprachigen Nachbarn Schweiz (26,6 Prozent aller Auslandsvermittlungen) und Österreich (25,9 Prozent). Es folgen die Niederlande (15,7 Prozent) und dann mit großem Abstand Großbritannien, Dänemark und Spanien. Vor allem Jüngere wagten den Schritt in einen ausländischen Job: 63 Prozent waren unter 40, nur 13 Prozent über 50. Männer tun sich mit dem Gang über die Grenze offensichtlich leichter: 71 Prozent der Vermittelten sind männlich.

"Deutsche Arbeitnehmer sind im Ausland weiter gefragt - auch weil die deutsche Ausbildung einen hohen Stellenwert hat", sagte ZAV- Direktorin Monika Varnhagen. Berufe mit Chancen im Ausland sind laut Rangliste auch Bau-, Raumausstatter und Polsterer, Maler und Lackierer sowie Hotelfachleute. Die wahrscheinlich ausgefallenste Vermittlung 2010 war ein Schlittenhundeführer: "Den konnten wir in einem Husky-Camp in Kirkenes in Nord-Norwegen unterbringen", berichtet Varnhagen.

 
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