20.01.2012, 09:35 Uhr | dpa-AFX, dapd, dapd, dpa-AFX
Hartz-IV-Empfänger können sich im kommenden Jahr über eine Erhöhung ihrer Bezüge um mindestens zehn Euro monatlich freuen. Das berichtet die "Frankfurter Rundschau" unter Berufung auf eine bisher unbeachtet gebliebene Passage in dem von Schwarz-Gelb auf den Weg gebrachten Steuersenkungsgesetz.
In der Gesetzesbegründung wird davon ausgegangen, dass der Regelsatz 2013 von heute 374 Euro auf mindestens 384 Euro steigen wird. Mit dieser Prognose wird in dem Gesetz die für 2013 und 2014 geplante schrittweise Erhöhung des steuerlichen Grundfreibetrags begründet.
Der Hartz-IV-Regelsatz bestimmt die Höhe des Existenzminimums, das steuerfrei sein muss. Damit hängt der Grundfreibetrag direkt von der Höhe des Regelsatzes ab. Die Neuberechnung folgt den Preisen und Nettolöhnen. Der Satz war bereits zum 1. Januar dieses Jahres um zehn Euro angehoben worden.
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Quelle: dpa-AFX, dapd, dapd, dpa-AFX
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