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Bundesagentur: Hartz-IV-Klagen 2012 um zehn Prozent gesunken

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Bundesagentur: Hartz-IV-Klagen 2012 um zehn Prozent gesunken

11.01.2013, 10:15 Uhr | dapd, dpa

Bundesagentur: Hartz-IV-Klagen 2012 um zehn Prozent gesunken. Hartz IV: Immer weniger Menschen klagen gegen die Behörden (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Hartz IV: Immer weniger Menschen klagen gegen die Behörden (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

 

Die Zahl der Hartz-IV-Klagen ist 2012 bundesweit abermals um rund zehn Prozent zurückgegangen. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) bestätigte einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung "Die Welt".

Gegen Leistungsbescheide von Jobcentern, die gemeinsam von BA und Kommunen getragen werden, seien 2012 rund 120.000 Klagen eingereicht worden, sagte der zuständige BA-Vorstand Heinrich Alt dem Blatt. Die Zahl der Klagen gegen Bescheide der Jobcenter zur Grundsicherung für Arbeitssuchende (Hartz IV) war auch 2011 schon um rund zehn Prozent zurückgegangen.

Trendwende bei Hartz-IV-Klagen

"Aus meiner Sicht haben wir die Trendwende geschafft", sagte Alt. Mehr als 90 Prozent der Menschen, die derzeit auf Hartz IV angewiesen seien, vertrauten der Entscheidung ihrer Jobcenter, und das Vertrauen werde weiter wachsen. "Daran arbeiten wir intensiv", betonte Alt.

"Wir investieren viel in die Ausbildung und Qualifizierung der Mitarbeiter, wir versuchen unsere Formulare und Bescheide ständig zu verbessern und verständlicher zu formulieren und wir nehmen uns in den Jobcentern Zeit, Bescheide zu erklären."

Andere Situation in Berlin

Ganz anders ist dagegen die Lage in Berlin: Deutschlands größtes Sozialgericht berichtete am Donnerstag von einem Klagerekord, 65 Prozent der Klagen entfielen auf Hartz IV. Alt sagte dazu: "Das zentrale Problem Berlins sind nicht die vielen Klagen, sondern die große Zahl der Hartz-IV-Empfänger." Jeder fünfte Berliner unter 65 Jahren lebt nach BA-Angaben von Hartz IV.

Insgesamt bezogen in Deutschland 2012 rund sechs Millionen Menschen Leistungen nach Hartz IV, davon waren knapp zwei Millionen arbeitslos und 1,7 Millionen Kinder.

 
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