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Südeuropäer finden in Deutschland Arbeit - oder landen in Hartz IV

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Wegen der Euro-Krise

Südeuropäer finden in Deutschland Arbeit - oder landen in Hartz IV

31.08.2013, 16:20 Uhr | AFP, t-online.de

Ein Pizzabäcker bei der Arbeit (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein Pizzabäcker bei der Arbeit (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Deutlich mehr Menschen aus Euro-Krisenländern finden im Vergleich zu 2011 hierzulande Arbeit. Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) berichtete, waren Ende Juni insgesamt 491.000 Griechen, Italiener, Spanier und Portugiesen in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigt oder verfügten über einen Mini-Job. Einige landen aber auch in Hartz IV.

Die Zahlen bedeuten demnach einen Beschäftigungs-Zuwachs von acht Prozent gegenüber 2012 und sogar 25 Prozent gegenüber Anfang 2011. Hintergrund der Zuwanderung sind die Massenarbeitslosigkeit in den südeuropäischen Ländern, von der vor allem jüngere Menschen stark betroffen sind.

Ein Teil scheitert auf dem Arbeitsmarkt

In diesem Zusammenhang stieg laut "Bild"-Zeitung auch die Zahl in Deutschland lebender Hartz-IV-Empfänger aus den Euro-Krisenstaaten. Zwar finden dem Bericht zufolge viele der Zuwanderer in Deutschland neue Jobs, ein Teil scheitert jedoch bei der Arbeitsplatzsuche.

Bei Griechen und Spaniern allerdings ist die Zunahme bei Erwerbstätigen höher als die der Hartz-IV-Empfänger oder hält sich zumindest ungefähr die Waage hält. Bei Zuwanderern aus den Nicht-Euro-Staaten Rumänien und Bulgarien stieg die Zahl der Hartz-IV-Empfänger laut "Bild" etwa drei mal so stark wie die der Erwerbstätigen.

Immer noch deutlich mehr in Arbeit als in Hartz IV

Trotzdem gab es auch hier immer noch weit mehr Beschäftigte als ALG-2-Empfänger. Auf 34.051 Bulgarier mit Job in Deutschland kamen 18.812 Hartz-IV-Bezieher. Bei den Rumänen sind es 82.430 Menschen in Arbeit und 17.283 Personen, die staatliche Unterstützung erhalten.

31.08.2013, 16:20 Uhr | AFP, t-online.de

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