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    Tarifvertrag  

    Jeder dritte Zeitarbeiter bekommt mehr Geld

    29.04.2011, 09:04 Uhr | dpa, mash

    Jeder dritte Zeitarbeiter bekommt mehr Geld. 335.000 Zeitarbeiter bekommen ab dem 1. Mai mehr Geld (Foto: imago) (Quelle: imago)

    335.000 Zeitarbeiter bekommen ab dem 1. Mai mehr Geld (Foto: imago) (Quelle: imago)

    Zum 1. Mai kann sich gut ein Drittel aller Zeitarbeiter in Deutschland über eine Gehaltserhöhung freuen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund und der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (IGZ) handelten für rund 335.000 Zeitarbeiter einen neuen Tarifvertrag aus. Dieser sieht jedoch keine einheitliche Erhöhung der Gehälter vor: Die Lohnsteigerung fällt je nach Entgeltgruppe unterschiedlich aus. Laut IGZ profitieren besonders die untersten Entgeltgruppen von den Erhöhungen.

    Steigerungen machen sich im Portemonnaie bemerkbar

    "Besonders in der untersten Entgeltgruppe machen sich die Steigerungen im Portemonnaie bemerkbar", erläuterte der IGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz. "Der Stundenlohn steigt in der Entgeltgruppe 1 von 7,60 Euro auf dann 7,79 Euro." Das sind 19 Cent mehr pro Stunde, eine Steigerung um 2,5 Prozent. In den neuen Bundesländern werde um 24 Cent je Stunde auf 6,89 Euro erhöht.

    Fachkräfte sollen ebenfalls mehr bekommen

    In der untersten Entgeltgruppe der Fachkräfte wächst der Stundenlohn in zwei Stufen bis November 2012 auf 8,19 Euro im Westen und 7,50 Euro im Osten. "Damit gehen wir gemeinsam mit unseren Sozialpartnern weitere wichtige Schritte in der Stabilisierung eines fairen Lohnniveaus", führte der IGZ-Chef in Münster aus.

    Auch höher eingestufte Fachkräfte profitieren von den Lohnsteigerungen: "In der Entgeltgruppe 2 steigt der Lohn beispielsweise von 8,22 Euro auf 8,42 Euro (2,4 Prozent), in der Gruppe E 3 steigt er von 9,50 Euro auf 9,84 Euro (3,5 Prozent)."

    Branche hat noch keinen einheitlichen Mindestlohn

    Einen allgemeinverbindlichen Mindestlohn für die ganze Branche gibt es bisher noch nicht. Der IGZ steht für mehr als 2000 vorwiegend mittelständische Firmen mit zusammen gut einem Drittel der ungefähr 900.000 deutschen Zeitarbeiter. Mehr Arbeitskräfte vertritt nur noch der kürzlich durch eine Fusion entstandene Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP).

    Der BAP hat rund 1850 Mitglieds-Firmen - darunter die großen Anbieter wie Randstad, Adecco und Manpower - und erfasst nach eigenen Angaben bundesweit mehr als die Hälfte aller Zeitarbeitnehmer. Rund 7000 Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland sind der IGZ zufolge nicht organisiert.

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