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US-Notenbankchef Bernanke "sehr beunruhigt"

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US-Notenbankchef Bernanke "sehr beunruhigt"

16.01.2012, 16:06 Uhr | AFP, t-online.de, t-online.de, AFP

US-Notenbankchef Bernanke  (Quelle: Reuters)

US-Notenbankchef Bernanke (Quelle: Reuters)

In einem Treffen mit republikanischen Kongressabgeordneten in Washington hat sich US-Notenbankchef Ben Bernanke "sehr beunruhigt" über die Schuldenkrise in der Europäischen Union geäußert. Auch die USA könne von den Folgen der Krise getroffen werden, warnt der Fed-Chef.

Keine Hilfen für Europa

Wenn kein Ausweg aus der Schuldenproblematik gefunden werde, könne die Krise auch die USA hart treffen, sagte Bernanke nach Angaben des Senators Orrin Hatch. Die Frage, ob die Fed im schlimmsten Fall über Finanzhilfen für die Europäische Union nachdenke, habe er verneint, verriet ein anderer Senator. Auch Vertreter der Demokraten haben sich dazu kritisch geäußert – auch im Hinblick auf das Rettungspaket, dass die USA 2008 schnürten, um die Banken zu stützen.

US-Politiker besorgt über Krise

Bernanke traf die republikanischen Senatoren auf Einladung deren Anführers Lamar Alexander, der den Zentralbankchef um seine Einschätzung der derzeitigen Lage gebeten hatte. In der jüngeren Vergangenheit hatten sich viele Politiker in den USA besorgt über die Entwicklung in Europa geäußert. Bereits im Oktober hatte Bernanke mit demokratischen Senatoren über die Situation diskutiert.

Aufstockung der IWF-Gelder

Weil sich die Schuldenkrise zuletzt auch auf große Euro-Länder wie Italien ausgeweitet hat, beschlossen die europäischen Regierungen beim jüngsten EU-Gipfel bis zu 200 Milliarden Euro an zusätzlichen Kreditlinien an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zu geben. Mit der Aufstockung der Mittel solle der IWF seiner systemischen Rolle als weltweiter Krisenmanager gerecht werden können.

Diese Mittel stünden vielmehr allen IWF-Mitgliedern im Rahmen der regulären IWF-Programme zur Verfügung. "Deshalb erwarten wir ja auch, dass nicht nur EU-Mitgliedsstaaten die IWF-Ressourcen aufstocken, sondern auch Nicht-EU-Länder ihren fairen Beitrag leisten", betonte Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret - also zum Beispiel die Fed.

16.01.2012, 16:06 Uhr | AFP, t-online.de, t-online.de, AFP

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