02.05.2012, 13:23 Uhr | dapd, t-online.de
Die Bonität des Krisenlandes liegt nun wieder über der Stufe "teilweiser Zahlungsausfall".
Der Schuldenschnitt wirkt sich offenbar positiv auf das Kreditrating von Griechenland aus: Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat das Krisenland heraufgestuft und geht nicht mehr von einem "teilweisen Zahlungsausfall" aus. Athen bekomme nun die Note CCC, teilte S&P mit. Der langfristige Ausblick sei stabil.
Die Heraufstufung folgt auf den Erlass von mehr als 100 Milliarden Euro an Schulden privater Gläubiger. Dadurch reduziert sich die Schuldenlast des Landes von 165 Prozent des griechischen Bruttoinlandsprodukts deutlich, 2020 soll sie 120 Prozent betragen.
S&P teilte weiter mit, dass die Schulden Griechenlands nach wie vor hoch seien. Der Schnitt habe aber den Refinanzierungsdruck verringert.
Die Note CCC ist allerdings immer noch schlecht und steht für eine ungenügende Bonität und die akute Gefahr eines Zahlungsverzuges. Zum Vergleich: Deutschland genießt mit der Note AAA beste Bonität und liegt damit 17 Stufen über Griechenland.
Quelle: dapd, t-online.de
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