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Jörg Asmussen: drittes Hilfspaket für Griechenland unvermeidlich

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Asmussen: drittes Griechen-Hilfspaket unvermeidlich

19.11.2012, 11:43 Uhr | dpa-AFX

Jörg Asmussen: drittes Hilfspaket für Griechenland unvermeidlich. EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen: Weitere Griechen-Hilfen nötig (Quelle: dapd)

EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen: Weitere Griechen-Hilfen nötig (Quelle: dapd)

Für das finanzielle Überleben Griechenlands ist ein drittes Hilfspaket wohl unvermeidlich. Das sagte EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen dem ZDF: "Wir sollten die Finanzierung für die Jahre 2013 und 2014 jetzt nächste Woche aufstellen." Es sei aber nicht zu erwarten, dass sich Griechenland 2015 und 2016 wieder Geld an den Finanzmärkten leihen könne. "Das heißt, es wäre dann ein Anschlussprogramm erforderlich", sagte Asmussen.

Ganz klare und endgültige Lösungen seien im Fall Griechenlands schwieriger als anderswo. Hier gebe es eine größere Prognose-Unsicherheit, wann das Land auf Wachstumskurs zurückkehren könne. Allein mit Krediten sei Griechenland nicht geholfen. "Das schließt zwar die Finanzierungslücke, erhöht aber gleichzeitig die Schulden des Landes", sagte Asmussen. Um den Schuldenstand nicht zu erhöhen, kämen ein Schuldenrückkauf oder eine Senkung der Zinsen auf die ausstehenden Kredite infrage.

Athen muss Schulden zurückzahlen

Der Chef des Euro-Rettungsfonds, Klaus Regling, hat derweil einen weiteren Schuldenerlass für Griechenland praktisch ausgeschlossen. "Ein öffentlicher Schuldenschnitt ist etwas ganz Außergewöhnliches, den kann es nur in extremen Ausnahmesituationen geben", sagte er dem "Handelsblatt". Auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) bremste und forderte von Athen stattdessen die Umsetzung der Reformpläne.

Regling glaubt, dass Griechenland von seiner extrem hohen Staatsverschuldung wieder herunterkommen kann, denn die Rettungskredite sind mit 1,5 bis 2,0 Prozent sehr niedrig verzinst.

Einfach erklärt
Grafiken erläutern die Schuldenkrise

 
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