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Wolfgang Schäuble: IWF soll sich aus Europa zurückziehen

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Schäuble fordert Rückzug des IWF aus Europa

15.06.2013, 20:24 Uhr | SKO, dpa-AFX

Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich für einen Rückzug des Internationalen Währungsfonds (IWF) aus seinem Engagement in der Euro-Krise ausgesprochen. Der IWF sei nicht gegründet worden, "um dauerhaft Europa unter die Arme zu greifen", sagte der Bundesfinanzminister der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Wieder auf Kernaufgaben konzentrieren

Er gehe davon aus, dass der IWF sich nach Abschluss der Rettungsprogramme in der Eurozone wieder auf seine Kernaufgaben konzentrieren werde. Die Beteiligung des Währungsfonds an der Griechenland-"Troika" sei allerdings richtig. "Keine andere Institution hat eine solche Expertise bei Staatsschuldenproblemen und Reformprogrammen", so Wolfgang Schäuble weiter.

IWF für Einschätzungen kritisiert

Ähnlich hatte sich zuvor der Chef des Euro-Krisenfonds ESM, der Deutsche Klaus Regling, geäußert und gleichzeitig den IWF für seine jüngste Einschätzung der bisherigen Griechenland-Hilfen kritisiert.

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Troika soll bestehen bleiben

Auch EU-Kommissionschef José Manuel Barroso hatte vor Journalisten in Brüssel erklärt, dass es in der EU und der Euro-Zone ausreichende technische und finanzielle Ressourcen gebe, um Rettungsprogramme in Zukunft auch selbst zu stemmen. Die Troika aus EU, IWF und Europäischer Zentralbank (EZB) solle bei den laufenden Hilfsprogrammen aber bestehen bleiben.

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