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IWF: Deutschland muss Sparpolitik überdenken

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Euro-Krise

IWF: Deutschland muss Sparkurs überdenken

07.08.2013, 09:14 Uhr | dpa, t-online.de, AFP

Der IWF empfiehlt Lohnsteigerungen, um die Binnenwirtschaft anzuschieben (Quelle: Kay Nietfeld/dpa )

Der IWF empfiehlt Lohnsteigerungen, um die Binnenwirtschaft anzuschieben (Quelle: Kay Nietfeld/dpa )

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Deutschland vor einem zu harten Sparkurs gewarnt. In seinem aktuellen Länderbericht lobt der IWF die Bundesrepublik zwar für ihre umsichtige Wirtschaftspolitik, rät aber zu auch dazu, die Binnenwirtschaft zu stärken - etwa durch Lohnerhöhungen.

Neuausrichtung gefordert

Die Bundesrepublik müsse ihre Haushaltspolitik neu ausrichten, falls das Wachstum unter den Erwartungen bleibe, hieß es in dem Bericht des Währungsfonds. Die IWF-Experten erwarten für dieses Jahr einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 0,3 Prozent. 2014 soll die deutsche Wirtschaft um 1,3 Prozent klettern.

Lohnerhöhungen als Anreiz für Binnenwirtschaft

Positiv sieht der Fonds die "bescheidene Lockerung der Fiskalpolitik", um die Binnennachfrage hierzulande anzukurbeln. Die Bundesrepublik sei "ein wichtiger Anker für die regionale Stabilität". Es gebe aber Spielraum für zusätzliche Anreize. Der IWF plädiert unter anderem für höhere Reallöhne.

Dies würde helfen, die Binnennachfrage zu stärken und die Wirtschaft weniger anfällig zu machen für externe Schocks, ohne die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu gefährden. Die exportlastige Wirtschaft hierzulande sei besonders anfällig für eine sinkende Auslandsnachfrage, warnte der IWF. Die Aussichten für den Rest des Jahres und das kommende Jahr hingen "stark von der schrittweisen Erholung im Rest der Eurozone" ab.

07.08.2013, 09:14 Uhr | dpa, t-online.de, AFP

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