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So teuer wird die Euro-Krise für deutsche Steuerzahler

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Hilfen aus Rettungsfonds EFSF

So teuer wird die Euro-Krise für deutsche Steuerzahler

08.08.2013, 15:52 Uhr | t-online.de, dpa-AFX

Allein Athen wurden bereits rund 145 Milliarden Euro aus dem EFSF zugesagt (Quelle: dpa)

Allein Athen wurden bereits rund 145 Milliarden Euro aus dem EFSF zugesagt (Quelle: dpa)

Die Euro-Krise ist noch lange nicht ausgestanden, eine Rechnung des Bundesfinanzministeriums zeigt aber die aktuellen Kosten für deutsche Steuerzahler: Die Bundesbürger haften derzeit mit 95 Milliarden Euro für zugesagte Mittel aus dem ersten Rettungsfonds EFSF zur Stabilisierung des Euro. Davon wurden 86 Milliarden Euro bereits als Hilfskredite an Krisenländer der Eurozone ausgezahlt.

Die Haftungsobergrenze Deutschlands für Hilfen des EFSF-Fonds liegt bei 211 Milliarden Euro. Beim Nachfolger des EFSF, dem dauerhaften Fonds ESM, haftet der Bund beziehungsweise der Steuerzahler den Angaben zufolge "unter allen Umständen" mit maximal 190 Milliarden Euro.

Allein fast 145 Milliarden für Athen

Bisher wurden an Irland, Portugal und Griechenland Kredite von 188,3 Milliarden Euro aus dem EFSF zugesagt. Davon entfallen 144,6 Milliarden allein auf Athen. Einschließlich eines Liquiditätspuffers belaufen sich die Zusagen auf 203,3 Milliarden Euro. Damit wäre der EFSF mit einer Kreditkapazität von maximal 440 Milliarden Euro fast zur Hälfte ausgeschöpft.

Sein dauerhafter Nachfolger ESM soll Kredite von bis zu 500 Milliarden Euro vergeben können. Dazu wird er mit Bareinlagen und Garantien von 700 Milliarden Euro ausgestattet. Die Bundesrepublik zahlt bis April 2014 fast 28 Milliarden Euro an Barmitteln in den ESM ein. Dann soll auch die maximale Ausleihkapazität erreicht sein. Bislang hat Deutschland demnach 13 Milliarden Euro überwiesen. Zum Schutzwall um die Eurozone kommen die EFSF-Restmittel hinzu.

ESM-Volumen derzeit bei 324 Milliarden Euro

Aktuell sind den Angaben zufolge rund 48,6 Milliarden Euro Kapital in den ESM eingezahlt. Daraus ergebe sich ein aktuelles Ausleihvolumen von 323,8 Milliarden Euro. Nach der Hilfszusage von 100 Milliarden Euro an Spanien und neun Milliarden an Zypern beträgt das aktuelle Ausleihvolumen 214,8 Milliarden Euro. An Spanien wurden bisher 41,4 Milliarden Euro ausgezahlt.

08.08.2013, 15:52 Uhr | t-online.de, dpa-AFX

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