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Arbeit am Computer: Griechenland schafft Sonderurlaub ab

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Arbeit am Computer

Griechenland schafft Sonderurlaub ab

13.09.2013, 18:18 Uhr | rtr

Sonderurlaub: Griechenland verschärft Sparkurs im öffentlich Dienst (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Sonderurlaub: Griechenland verschärft Sparkurs im öffentlich Dienst (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Todesfall, Hochzeit, Umzug: In vielen Fällen steht Arbeitnehmern das Recht auf Sonderurlaub zu. Griechische Staatsbedienstete durften darüber hinaus sechs Tage im Jahr für die Arbeit am Computer zuhause bleiben. Doch auf dieses Privileg müssen sie jetzt verzichten. Die Abschaffung sei ein "kleiner, aber symbolischer" Schritt bei der Modernisierung des veralteten öffentlichen Dienstes, erklärte Minister Kyriakos Mitsotakis, der für die Reform der Behörden zuständig ist.

"Das stammt aus einer anderen Ära. In der heutigen Krisenzeit können wir nicht an solchen anachronistischen Privilegien festhalten", sagte der Minister.

Bonus für regelmäßige Erscheinen gekippt

Der Sonderurlaub von einem Tag alle zwei Monate für Beamte, die mehr als fünf Stunden pro Tag an einem Computer sitzen, wurde 1989 eingeführt.

Dem Sparkurs sind bereits andere sonderbar anmutende Zulagen zum Opfer gefallen - etwa ein Bonus für das regelmäßige Erscheinen bei der Arbeit. Unverheiratete Töchter haben mittlerweile nach dem Tod ihres Vaters auch keinen Anspruch mehr auf dessen Pension, wie zuvor üblich.

600.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst

Im öffentlichen Dienst in Griechenland sind insgesamt 600.000 Menschen beschäftigt. Die Gläubiger-Troika hat dem Land bis zum Jahresende Zeit gegeben, 25.000 Staatsbedienstete in einen sogenannten Mobilitätspool zu verlagern. Die Betroffenen werden entweder auf einen anderen Arbeitsplatz versetzt oder entlassen.

13.09.2013, 18:18 Uhr | rtr

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