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    Evonik beendet Desaster-Kooperation in China

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    Manager verprügelt: Evonik beendet Desaster-Kooperation

    18.04.2012, 09:19 Uhr | dapd

    Evonik  beendet Desaster-Kooperation in China. Evonik kämpft mit Problemen in China (Quelle: dpa)

    Evonik kämpft mit Problemen in China (Quelle: dpa)

    Eine Kooperation endet im Desaster: Wie der Essener Spezialchemiekonzern Evonik mitteilte, will sich das Unternehmen von seinem chinesischen Joint Venture Evonik Sanzheng Fine Chemicals "so schnell wie möglich" trennen. Korruption, Gewalt und Manipulation: Wir verraten Ihnen, wie es so weit kommen konnte.

    Firmenmanager vor den Toren zusammengeschlagen

    Ermittlungen der internen Revision hätten "grobe Unregelmäßigkeiten" bei dem Joint Venture festgestellt, sagte eine Firmensprecherin. Nach "Handelsblatt"-Informationen soll der chinesische Partner bei Evonik Sanzheng fast eine Million Euro an Schmiergeldern gezahlt und diese dann vom Essener Unternehmen zurückgefordert haben. Ein deutscher Manager sei im Auftrag des chinesischen Partners vor den Werkstoren zusammengeschlagen worden. Auch von "Bilanzmanipulation", "unerklärlichen Zahlungen" und "Geschenken" sei in dem vertraulichen Revisionsbericht die Rede.

    "Saustall entdeckt"

    "Wir haben einen Saustall entdeckt, den wir nun so schnell wie möglich ausmisten", zitierte das Blatt den Evonik-Vorstandsvorsitzenden Klaus Engel. Der Konzern trennte sich nach eigenen Angaben bereits sehr kurzfristig von verantwortlichen Mitarbeitern des Joint Venture.

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    Die Vorkommnisse reichen dem Bericht zufolge zurück ins Jahr 2005, als der damals noch selbstständige Chemiekonzern Degussa aus Kostengründen den Aufbau einer Cyanurchlorid-Produktion beschloss und ein Gemeinschaftsunternehmen mit einem chinesischen Geschäftsmann gründete.

    Doch fiel die Wahl möglicherweise auf den falschen Partner. "Wir sind mit krimineller Energie hinters Licht geführt worden", zitierte das "Handelsblatt" den Leiter der internen Revision, Klaus-Peter Weber.

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