17.11.2012, 14:54 Uhr | dpa-AFX
BERLIN (dpa-AFX) - Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat seinen Vorschlag für ein Trennung des Investmentbankings vom klassischen Kundengeschäft verteidigt. Es gehe nicht darum, das Universalbankensystem in Deutschland zu sprengen, sagte Steinbrück am Samstag beim Führungstreffen Wirtschaft der "Süddeutschen Zeitung" in Berlin. Stattdessen sollte es unter dem Dach einer Holding eine klare rechtliche und bilanzielle Abgrenzung geben, um "Infektionskanäle" zu verhindern. Eine Bank wie die Deutsche Bank <DBK.ETR> könne diese Finanzdienstleistungen weiter aus einer Hand anbieten, eine "exzessive Risikoübernahme" werde aber vermieden.
Quelle: dpa-AFX
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