09.01.2013, 13:13 Uhr | dpa-AFX, dapd, AFP, t-online.de
Der französische Autobauer Peugeot-Citroen (PSA) hat Berichte über einen möglichen Kauf von Opel zurückgewiesen. Eine Übernahme des deutschen Autobauers stehe "nicht auf der Tagesordnung", sagte PSA-Markendirektor Frédéric Saint-Geours am Mittwoch am Rande der Vorstellung der Jahreszahlen des Konzerns.
Über eine Fusion von PSA und Opel war immer wieder spekuliert worden, seitdem PSA und GM im Februar eine strategische Allianz verkündeten und GM mit sieben Prozent bei den Franzosen einstieg. Inzwischen haben GM und PSA Verträge zur gemeinsamen Entwicklung von drei Fahrzeugprojekten und zur Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens für den Einkauf unterzeichnet.
Es bleibt abzuwarten, ob es bei dieser Art der Kooperation bleibt. Erst gestern berichtete die französische Tageszeitung "Le Monde" in ihrer Dienstagsausgabe die französische Regierung dränge PSA zu einem Kauf von Opel, um so ein Gegengewicht zu Europas größtem Autobauer Volkswagen zu schaffen. Paris befürchtet demnach, dass Volkswagen (VW) mit einem Preiskampf PSA als Konkurrenten ausschalten will.
Frankreichs Finanzminister Pierre Moscovici sagte am Sonntagabend mit Blick auf die bisherigen Bemühungen zur Sanierung von PSA: "Wahrscheinlich wird man noch weiter gehen müssen." PSA will allerdings bei der jetzigen Form der Zusammenarbeit bleiben: "Wir arbeiten auf dieser Grundlage", versicherte PSA-Manager Saint-Geours
Auch Opel dementierte angebliche Pläne zu einer Übernahme. Ein Opel-Sprecher sagte am Dienstag der Nachrichtenagentur dapd, der Bericht sei "reine Spekulation und sonst überhaupt nichts". Angesichts der derzeitigen Krise von PSA Peugeot Citroën ist auch völlig unklar, woher das Geld für eine Übernahme überhaupt kommen soll.
keine gültigen Elemente gefunden!Denn neben Opel stecken auch Frankreichs Autobauer derzeit in der Krise: Allein 2012 sank der Fahrzeug-Absatz von PSA um 16,5 Prozent auf 2,97 Millionen Autos. Hauptgrund ist die Krise auf dem Automobilmarkt vor allem in Südeuropa, die beide Autokonzerne besonders trifft.
Anders als die Konkurrenz aus Wolfsburg, sind PSA und Opel sehr stark von Europas Automärkten abhängig. Der Export in neue Wachstumsmärkte in den Schwellenländern spielt nur eine untergeordnete Rolle. VW und die Premium-Autobauer BMW und Mercedes sind dort stark präsent und können Verluste auf den heimischen Märkten sogar mehr als kompensieren.
09.01.2013, 13:13 Uhr | dpa-AFX, dapd, AFP, t-online.de
Kommentare
/ 12Top Partner
Diesen Artikel...
Vor dem Bildschirm versagen ihm beinahe die Nerven, sogar ein Freund muss ihn stützen. zum Video
Das skurrile Penthouse ist unter Steinen und Sträuchern verborgen. mehr
Erkunden Sie die neue T-Online.de und gewinnen Sie einen von 20 Tolino Shine eReader! mehr
Qualität zu kleinen Preisen: Hochwertige Wäsche-Basics.
zum Dessous-Special
Reduzierte Kaffee-Vollautomaten von Krups, aromatische Espressobohnen u.v.m. bei hse24.de
Damenmode in bis zu 25 Spezialgrößen. Alle Modelle auch in Kurzgrößen. bei AtelierGS
Neue Trends bis Größe 58 entdecken oder noch bis 15.08. im finalen Sommer-Sale sparen. zum Special