16.01.2013, 16:56 Uhr | dpa-AFX
RATINGEN (dpa-AFX) - Viele Menschen entscheiden sich als Krisen-Vorsorge für den Kauf einer Immobilie. Weil die Nachfrage nach "Betongold" groß ist, kam es 2012 in vielen Fällen erst gar nicht zu einer Zwangsversteigerung. Insgesamt seien 11.500 weniger Objekte unter den Hammer gekommen als 2011, teilte der auf Zwangsversteigerungen spezialisierte Fachverlag Argetra am Mittwoch in Ratingen bei Düsseldorf mit. Das sei ein Rückgang von 15,7 Prozent. Manche Eigentümer hätten durch freihändigen Verkauf eine Zwangsversteigerung abwenden können.
Am stärksten betroffen war Nordrhein-Westfalen, das bevölkerungsreichste Bundesland, mit knapp 15.300 Terminen, gefolgt von Niedersachsen mit gut 6.300 Zwangsversteigerungen. Insgesamt seien von den Gerichten Immobilien mit Verkehrswerten von rund 9,5 Milliarden Euro aufgerufen worden. Angaben über die Höhe der Erlöse aus den Zwangsversteigerungen lagen Argetra den Angaben zufolge nicht vor.
Quelle: dpa-AFX
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