29.01.2013, 11:02 Uhr | dapd, t-online.de
Um höhere Preisnachlässe und Logistik-Vorteile zu erzielen, legen die angeschlagene Baumarktkette Praktiker und das Konkurrenzunternehmen Hellweg ihren Einkauf in einer gemeinsamen Gesellschaft zusammen. Die beiden Unternehmen kommen in Deutschland auf ein Einkaufsvolumen in Höhe von 3,5 Milliarden Euro.
Dem Management von Praktiker zufolge wird vor allem dessen Schwestermarke Max Bahr von der Vereinbarung profitieren, weil diese zur Hauptvertriebslinie in Deutschland entwickelt wird. So soll Max Bahr durch den Umbau bisheriger Praktiker Märkte bis Ende des Jahres auf fast 200 Niederlassungen anwachsen.
Im vergangenen Jahr hatte Praktiker trotz eines scharfen Sanierungskurses seinen Niedergang fortgesetzt. Der Umsatz fiel um 5,6 Prozent auf rund drei Milliarden Euro. Praktiker war wegen seiner jahrelangen Billigstrategie ("20 Prozent auf alles") sowie aufgrund von Missmanagement tief in die roten Zahlen gerutscht.
Das inhabergeführte Unternehmen Hellweg aus Dortmund ist mit 90 Filialen vor allem in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Ostdeutschland stark vertreten.
Quelle: dapd, t-online.de
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