29.01.2013, 20:18 Uhr | dpa-AFX
RÜSSELSHEIM (dpa-AFX) - Mit einem ganzen Strauß an Forderungen geht die IG Metall in die entscheidenden Verhandlungen zur Zukunft der deutschen Opel-Standorte. "Eine Lösung kann es nur mit schriftlich zugesicherten Standort- und Beschäftigungsgarantien geben", sagte der Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, am Dienstag.
Zuvor hatte die Tarifkommission der IG Metall bei Opel gefordert, dass alle Standorte und eine möglichst große Zahl von Arbeitsplätzen über 2016 hinaus gesichert werden müssten, um den Produktions- und Entwicklungsstandort Deutschland langfristig zu erhalten. Die wirtschaftliche Situation des Unternehmens sei so schlecht wie noch nie und habe existenzbedrohende Ausmaße angenommen.
Opel-Aufsichtsratschef Steve Girsky hatte kürzlich eine Einigung bis Februar verlangt. Anderenfalls werde die Autoproduktion in Bochum Ende 2014 auslaufen.
Quelle: dpa-AFX
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