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Toyota zahlt weitere 29 Millionen wegen klemmender Gaspedale

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Toyota zahlt weitere 29 Millionen wegen klemmender Gaspedale

15.02.2013, 10:49 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Toyota zahlt erneut für Technikpannen in den USA (Quelle: imago)

Der Autobauer Toyota zahlt erneut für Technikpannen in den USA (Quelle: imago)

Die klemmenden Gaspedale lassen Toyota nicht los: Der japanische Autobauer muss sich abermals für technische Fehler verantworten, die vor Jahren zum Rückruf von Millionen Wagen weltweit geführt hatten. Der Hersteller zahlt in einem Vergleich mit den Generalstaatsanwälten von 30 US-Bundesstaaten 29 Millionen US-Dollar (21,7 Millionen Euro). Die Staatsanwälte werfen Toyota vor, die technischen Probleme nach Bekanntwerden nicht schnell genug gemeldet zu haben.

"Das ist ein gutes Ergebnis für die Verbraucher im Land", sagte Generalstaatsanwalt George Jepsen aus Connecticut. Er hatte den Vergleich mit ausgehandelt. Toyota habe zugesichert, die Öffentlichkeit bei kommenden Vorfällen schnellstmöglich zu informieren. Der Hersteller bestätigte die Übereinkunft.

Im Nachhinein stellten sich viele Fälle als Fahrfehler heraus

Toyota war im Jahr 2010 in eine Krise gestürzt wegen rutschender Fußmatten und klemmender Gaspedale. Autobesitzer in den USA hatten moniert, ihre Wagen hätten dadurch von selbst beschleunigt. Im Nachhinein stellten sich zwar viele Fälle als Fahrfehler heraus, doch das Verkehrsministerium in Washington war der Ansicht, dass Toyota die technischen Defekte zu lange verschwiegen hätte. Toyota musste bereits Strafen von insgesamt 48,8 Millionen Dollar zahlen.

Zudem gab es Schadenersatz-Klagen von Unfallopfern, die teils bis heute laufen. Auch beschwerten sich Toyota-Besitzer darüber, dass ihre Autos nun weniger wert seien. Mit diesen Kunden einigte sich der Autobauer im Dezember auf einen Vergleich über 1,1 Milliarden Dollar. Wer einen gebrauchten Toyota verkaufen will, soll so eine Entschädigung erhalten beziehungsweise sollen die Autos mit einem Sicherheitssystem nachgerüstet werden. Damit wurde eine Sammelklage in Kalifornien beigelegt.

15.02.2013, 10:49 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

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