03.03.2013, 14:30 Uhr | dpa-AFX
RÜSSELSHEIM/EISENACH (dpa-AFX) - Der neue Opel-Chef Karl-Thomas Neumann baut bei der Sanierung der Traditionsmarke auf die Unterstützung der Händler. Aus seiner Zeit bei Volkswagen <VOW3.ETR> wisse er, "welche Bedeutung der Handel für den Erfolg eines Automobilunternehmens spielt", schreibt der seit Freitag amtierende Opel-Chef in einem Brief an die Händler.
"Ich lege daher größten Wert auf die Themen Markenführung, Kundenerlebnis, Kundenzufriedenheit und -bindung, auf eine gute Marktabdeckung und -bearbeitung. Hand in Hand werden wir daran arbeiten", heißt es in Neumanns Schreiben, über das die "Automobilwoche" am Sonntag zuerst berichtete und das auch der Nachrichtenagentur dpa in Frankfurt vorliegt.
"Ich möchte dafür sorgen, dass wieder unsere Autos im Mittelpunkt der Berichterstattung stehen. Denn unser Modell-Portfolio ist so stark wie nie zuvor", bekräftigte Neumann. Im Opel-Werk Eisenach werden derzeit die Modelle Corsa und Adam gebaut.
Zugleich äußerte der Manager Verständnis für die Schwierigkeiten der Opel-Händler: "Mir ist sehr bewusst, was Sie - an der Verkaufs- und Servicefront - jeden Tag erleben müssen. Welche Fragen Ihrer Kunden Sie beantworten müssen. Welche Unsicherheit im Markt herrscht."
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Opel steckt seit Jahren in der Krise, der Markt ist schwach, der Absatz bröckelt. Die US-Konzernmutter General Motors <GM.NYS> (GM) erwartet von Opel bis spätestens 2016 eine Rückkehr in die Gewinnzone. Neumann sucht dabei kommunikativ neue Wege: Auch über Facebook und YouTube ging der 51-Jährige kurz nach Amtsantritt an die Öffentlichkeit.
Quelle: dpa-AFX
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