14.03.2013, 16:59 Uhr | dapd, dpa-AFX, t-online.de
2012 war das bislang beste Jahr in der Geschichte von BMW: Der Münchner Autokonzern hat neue Bestwerte bei Absatz, Umsatz und Gewinn erwirtschaftet. Dank der Rekorde kann sich die Milliardärsfamilie Quandt auf mehr als 700 Millionen Euro Dividende einstellen. In der Oberklasse hält das Unternehmen die Verfolger Daimler und Audi auf Distanz. Bei Audi hat auch das neue Vorstandsmitglied für die Marken Mini und Rolls-Royce zuletzt gearbeitet: Peter Schwarzenbauer wechselt nach München.
Der Konzern will angesichts der Höchstwerte für das vergangene Jahr die Ausschüttung an die Aktionäre von 2,30 Euro auf den Rekordwert von 2,50 Euro je Stammaktie erhöhen. Johanna Quandt, Stefan Quandt und Susanne Klatten halten zusammen 46,7 Prozent an BMW.
Die Großaktionäre werden - die als sicher geltende Zustimmung der Hauptversammlung vorausgesetzt - gemeinsam rund 703 Millionen Euro kassieren. Damit brachte die Beteiligung der Familie allein in den vergangenen zwei Jahren mehr als 1,3 Milliarden Euro.
"Wir haben alle unsere Ziele für 2012 in einem herausfordernden Marktumfeld erreicht oder teilweise übertroffen", sagte der Vorstandsvorsitzende Norbert Reithofer. So stieg der Erlös im Vergleich zum Vorjahr um 11,7 Prozent auf gut 76,8 Milliarden Euro. Zugleich markierte der Nettogewinn mit einem Plus von 4,4 Prozent auf gut 5,1 Milliarden Euro ebenfalls einen neuen Höchststand.
Auch die weltweiten Auslieferungen stiegen im Jahr 2012. So gingen den Angaben zufolge 1,9 Millionen Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce an die Kunden - ein Plus von 10,6 Prozent. BMW hatte die Zahlen am späten Vormittag überraschend veröffentlicht, die Vorlage war für kommenden Dienstag (19. März) geplant gewesen.
keine gültigen Elemente gefunden!Neben den Zahlen verkündete BMW einen Vorstandsumbau. Harald Krüger übernimmt als Produktionsvorstand ein Schlüsselressort. Bisher war er im Vorstand für die Marken Mini und Rolls-Royce zuständig. Dieser Posten geht überraschend an den früheren Audi-Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer. Der hatte seine Karriere zwar bei BMW begonnen, zuletzt aber in Ingolstadt gearbeitet.
Trotz aller guten Aussichten bereitet die Krise in Europa BMW aber zunehmend Sorge. Vor wenigen Tagen sagte Reithofer, die Lage in Europa werde sich nicht rasch entspannen und den Kontinent noch mindestens ein halbes Jahrzehnt beschäftigen. Vor allem in Ländern wie Italien, Spanien oder Frankreich werde es schwer. "Dort ist momentan noch kein Boden zu sehen", hatte Reithofer gesagt.
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