Firmennachfolge
Nachfolger fehlen - Firmensterben in Deutschland befürchtet27.03.2013, 08:16 Uhr | dapd, t-online.de
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) warnt vor einem zunehmenden Firmensterben. "Die Unternehmensnachfolge wird zu einer immer größeren Herausforderung für den Mittelstand", sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".
Nach einer aktuellen Schätzung des DIHK müssen jährlich rund 5500 Unternehmen in Deutschland schließen, weil die Eigentümer der Firmen keine Nachfolger finden können. Auf diese Weise gingen pro Jahr rund 32.000 Arbeitsplätze verloren. Als Gründe für die Probleme bei der Nachfolge sehen die Industrie- und Handelskammern den Angaben zufolge Finanzierungsprobleme der Interessenten, zu späte Vorbereitungen von Nachfolgeregelungen sowie mangelndes Interesse und fehlende Qualifikationen bei potenziellen Nachfolgern.
Zudem beklagt der DIHK die Zunahme der Arbeitskosten in Deutschland. Den Dortmunder "Ruhr Nachrichten" sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben: "Mit Blick auf unsere Wettbewerbsfähigkeit, die in den zurückliegenden Jahren auch durch die verantwortungsbewussten Lohnabschlüsse gesteigert werden konnte, dürfen wir diese Entwicklung nicht auf die leichte Schulter nehmen."
27.03.2013, 08:16 Uhr | dapd, t-online.de
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