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Autoverband VDA: Südkorea muss weitere Handelshemmnisse abbauen

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Autoverband VDA: Südkorea muss weitere Handelshemmnisse abbauen

28.03.2013, 19:23 Uhr | dpa-AFX

SEOUL (dpa-AFX) - Die deutsche Autoindustrie sieht in Südkorea einen wichtigen und wachsenden Markt, erwartet aber weitere Schritte des Landes zur Beseitigung von Handelshemmnissen. Die Gespräche mit deutschen Unternehmen in Südkorea hätten deutlich gemacht, dass sie "erfolgreich unterwegs sind, gerade mit den Premiumprodukten", sagte der Geschäftsführer des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Klaus Bräunig, am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa in Seoul. "Die nächste Bemerkung ist immer, wir kämen noch besser voran, wenn man das Bekenntnis zum Freihandel noch stärker im Alltag umsetzte."

Bräunig hatte zuvor in einer Erklärung zum Auftakt der Seoul Motor Show 2013 darauf gedrungen, weiter gemeinsam mit den Südkoreanern am Abbau nichttarifärer Handelshemmnisse zu arbeiten. Der VDA ist auf der Messe zum dritten Mal mit einem Gemeinschaftsstand vertreten, auf dem vor allem deutsche Zulieferer "ihre Innovationen und ihre Leistungsfähigkeit zeigen".

Bei den Verhandlungen über das Freihandelsabkommen (FTA) zwischen Südkorea und der EU sei es der deutschen Seite wichtig gewesen, nicht nur auf die Zölle, sondern auch auf die nichttarifären Handelshemmnisse zu schauen, sagte Bräunig. Warum beispielsweise in Korea die Vorgaben für das Ersatzrad oder die LED-Leuchten unterschiedlich gegenüber den EU-Standards sein müssten, sei nicht wirklich nachvollziehbar. "Einheitliche Standards wären für beide Seiten sinnvoll." Für eine abschließende Bewertung des FTA sei es aber noch zu früh. Das Abkommen war im Juli 2011 in Kraft getreten.

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Die deutschen Hersteller konnten laut VDA als führender Anbieter unter den Importmarken in Südkorea ihren Marktanteil seit 2009 mehr als verdoppeln. Im vergangenen Jahr betrug der Anteil 6,9 Prozent, bei jährlich rund 1,3 Millionen Neuzulassungen und einem gesamten Importanteil von 10 Prozent. Die Verkäufe der deutschen Hersteller stiegen im Vergleich zu 2010 um 66 Prozent auf 89 700 Einheiten. "Die deutschen Hersteller prägen auch in Südkorea das Premiumsegment", sagte Bräunig. Dort hätten sie einen Anteil von über 80 Prozent.

Die Welt schaue auf die Märkte in China, Indien, Russland, Brasilien und Südafrika, sagte Bräunig der dpa. "Aber wir wollen auch die anderen Märkte nicht übersehen. Und Südkorea hat eine starke Autoindustrie und bietet einen spannenden Markt." Neue Chancen würden die Europäer und die Deutschen auch bei der Elektromobilität sehen. Auch für die deutschen Zulieferer gebe es noch ein großes Potenzial.

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