28.06.2013, 16:45 Uhr | rtr, AFP
Aufregung in der französischen Autoindustrie: Der angeschlagene Autobauer PSA Peugeot Citroen steht Insidern zufolge möglicherweise vor einem Machtwechsel und der Wiederaufnahme der Verhandlungen über eine engere Kooperation mit der Opel-Mutter General Motors (GM). Angeblich ist sogar eine Aufstockung des Anteils von GM bei Peugeot im Gespräch. Doch noch zieren sich die Amerikaner.
GM will kein zusätzliches Geld in PSA Peugeot Citroën stecken. "Wir haben nicht die Absicht, zusätzliches Kapital im Moment bei PSA zu investieren", teilte ein GM-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP mit. Er reagierte damit auf Berichte, dass die Familie Peugeot den US-Autokonzern gebeten habe, seinen Anteil von sieben Prozent an dem französischen Autobauer aufzustocken.
Der Opel-Mutterkonzern GM und PSA hatten vor mehr als einem Jahr eine strategische Allianz vereinbart, zugleich war GM mit sieben Prozent bei dem französischen Autobauer eingestiegen. Der wegen gravierender Absatzschwierigkeiten schlingernde französische Konzern bat laut einem Bericht der Wirtschaftsagentur Dow Jones nicht nur GM, sondern auch seinen chinesischen Partner Dongfeng, eine höhere Beteiligung zu prüfen.
Die Familie Peugeot, die noch 37,9 Prozent an PSA hält, müsste dann Anteile abgeben. Den Angaben zufolge soll die Familie aber bereit sein, die Kontrolle über PSA abzugeben. GM und Peugeot leiden angesichts der hartnäckigen Rezession in der Euro-Zone massiv unter den Absatzeinbrüchen im europäischen Auto-Markt. Opel kämpfe wie Peugeot mit Überkapazitäten, für die es keine Käufer gebe, sagte einer der mit den Gesprächen vertrauten Personen der Nachrichtenagentur Reuters.
PSA und die Familie lehnten allerdings eine Stellungnahme ab. Sollte GM tatsächlich bei Peugeot die Kontrolle erlangen, könnte am Ende eine Fusion von Opel und Peugeot stehen. Zuletzt war im Herbst 2012 über eine solche Fusion spekuliert worden, was beide Konzerne aber damals dementierten.
Doch die Hindernisse auf dem Weg dahin wären hoch. Radikale Sparpläne bei Opel und Peugeot, auf die es bei einer Fusion hinauslaufen würde, würden wohl auf erbitterten Widerstand in der Politik stoßen. Deutschland und Frankreich wollen weitere Werksschließungen und Stellenstreichungen nach Möglichkeit verhindern.
28.06.2013, 16:45 Uhr | rtr, AFP
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