08.07.2013, 15:10 Uhr | rtr
Spannender Dreikampf in der automobilen Oberklasse: Florierende Geschäfte in Asien und Amerika haben den Autobauern BMW und Audi im ersten Halbjahr neue Absatzrekorde beschert. BMW beschleunigte sein Wachstum im Juni und baute bis zur Jahresmitte seinen Vorsprung gegenüber dem Rivalen Daimler aus, der bereits vergangene Woche Bestwerte für die abgelaufenen sechs Monate gemeldet hatte. Die Volkswagen-Tochter Audi tut sich auf dem Krisenkontinent Europa schwerer als die beiden Konkurrenten, wuchs aber weltweit ebenso stark wie Daimlers Marke Mercedes.
Neue Modelle sollen BMW und Audi in der zweiten Jahreshälfte zu weiterem Wachstum verhelfen, wie die Vertriebsvorstände Ian Robertson und Luca de Meo erklärten. Doch die Rahmenbedingungen in einigen europäischen Märkten blieben herausfordernd, sagte Robertson. Als einziger Premium-Hersteller konnte Daimler in Europa bis zur Jahresmitte zulegen.
Die Aktien aller drei Konzerne legten stärker zu als der DAX. Die BMW-Titel zählten mit einem Plus von 3,2 Prozent zu den größten Gewinnern in dem Leitindex. Daimler kletterten um 2,8 Prozent und Volkswagen um 2,6 Prozent. Die traditionell wenig gehandelten Papiere von Audi, die in keinem großen Index enthalten sind, stiegen bei schwachen Umsätzen um ein Prozent.
Der BMW-Konzern verkaufte von Januar bis Juni 955.000 Fahrzeuge - so viele wie noch nie, wie das Unternehmen mitteilte. Das entspricht einem Plus von sechs Prozent. Damit legten die Münchner stärker zu als der Stuttgarter Konkurrent Daimler, der 746.000 Autos verkauft hatte und damit um 5,3 Prozent gewachsen war. Bei den Modellen der Marke BMW verbuchten die Münchener sogar ein Plus von 7,7 Prozent auf 804.000 Stück und baute auch hier ihren Vorsprung aus.
Mercedes hatte von Januar bis Juni weltweit um 6,4 Prozent auf 694.000 Neuwagen zugelegt. Die Oberklasse-Pkw der Stuttgarter Marke mit dem Stern verkauften sich wegen Modellwechseln nicht so gut, dafür konnte Mercedes aber mit seinen neuen Kompaktmodellen punkten. Audi legte mit 6,4 Prozent in gleichem Maße wie Mercedes zu, hielt aber mit gut 780.000 verkauften Autos die Stuttgarter ebenfalls auf Abstand.
Die deutschen Oberklasse-Hersteller machen ihre Absatzprobleme in den Krisenländern in West- und Südeuropa auf den weltgrößten Fahrzeugmärkten in China und den USA wett.
Marktführer der Premiumklasse in China ist Audi. Der Hersteller vergrößerte im Halbjahr seinen Vorsprung mit einem Plus von 17,7 Prozent auf 228.000 Autos. BMW folgte mit einem Zuwachs um 15 Prozent auf 183.000 Fahrzeuge. Daimlers Absatz auf dem chinesischen Markt stagnierte im ersten Halbjahr bei 108.000 Wagen. In den USA legte ebenfalls Audi am stärksten zu (plus 14 Prozent), gefolgt von Daimler (plus 9,8) und BMW (plus 9,0).
keine gültigen Elemente gefunden!Trotz der rasanten Wachstumsraten in Übersee bleibt Europa für alle drei Hersteller die wichtigste Region - annähernd die Hälfte aller Neuwagen verkaufen sie auf dem Heimatkontinent. Am geringsten ist der Anteil mittlerweile bei BMW. Die Münchner fanden im Halbjahr nur noch 46 Prozent ihrer Käufer in Europa. Der Absatz stagnierte bei 436.000 Fahrzeugen. Audi büßte in Europa bis zur Jahresmitte 2,5 Prozent ein und schlug 384.000 Wagen los. Daimler war es hingegen gelungen, trotz der Wirtschaftsprobleme auf dem alten Kontinent bis Ende Juni drei Prozent mehr Autos zu verkaufen als im Vorjahreszeitraum - insgesamt 364.000.
08.07.2013, 15:10 Uhr | rtr
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