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"Nugtella": Ferrero klagt gegen Schokopaste für Kiffer

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Nutella-Klon

Ferrero klagt gegen Schokopaste für Kiffer

28.08.2013, 15:55 Uhr | t-online.de

Mal mehr, mal weniger zum Verwechseln ähnlich: "Nugtella" mit Marihuana (Quelle: Organicares)

Mal mehr, mal weniger zum Verwechseln ähnlich: "Nugtella" mit Marihuana (Quelle: Organicares)

Der italienische Süßwarenhersteller Ferrero geht gegen ein Unternehmen im US-Bundesstaat Kalifornien vor, das einen Schoko-Brotaufstrich mit dem Namen "Nugtella" anbietet. Die Nähe zum bekannten "Nutella", das auch in den USA angeboten wird, liegt auf der Hand. Dennoch hat die Geschichte, über die zuerst die "Wirtschaftswoche" berichtete, eine spezielle Note. "Nugtella" enthält nämlich den Marihuana-Wirkstoff THC.

"Ferrero wird alle notwendigen Schritte einleiten, um seine Rechte zu schützen und eine Verwechslung der weltweit bekannten Marke Nutella auszuschließen", kündigte eine Konzernsprecherin gegenüber der "Wirtschaftswoche" an. Man habe das Produkt in keiner Weise genehmigt.

Verwechslung trotz Ähnlichkeit unwahrscheinlich

Eine echte Verwechslung dürfte allerdings ausgeschlossen sein, denn ein kleines Glas "Nugtella" kostet bereits 25 Dollar, wie die Zeitschrift schreibt. Walmart bietet dagegen das 400-Gramm-Glas "Nutella" für 3,38 Dollar an.

Außerdem steht der Kiffer-Brotaufstrich nicht im Supermarkt-Regal, sondern wird nur in speziellen Geschäften, den sogenannten Dispensaries, an solche Kunden verkauft, die eine Genehmigung zum Besitz von medizinischem Marihuana haben. Kiffer dürften trotzdem sofort wissen, woher der Wind weht, denn "nug" ist ein umgangssprachlicher Begriff für qualitativ hochwertiges Marihuana.

Rassismus-Vorwürfe: Ferrero will TV-Spot ändern

Nach massiven Protesten gegen eine als rassistisch kritisierte TV-Kampagne für Ferrero Küsschen habe der Süßwarenkonzern indes eingelenkt, berichtet "Horizont.net". Eine Sprecherin kündigte dem Portal an, Ferrero werde den TV-Spot ändern. Das Ferrero-Marking und die zuständige Berliner Werbeagentur M&C Saatchi hätten bereits mit der Anpassung begonnen.

In der Kritik stehen demnach Aussagen wie "Yes Weiss Can", "Weiss muss bleiben" und "Deutschland wählt weiss", mit denen das Unternehmen unter anderem im Fernsehen seine weißen Ferrero Küsschen anpreist. Ferrero hat die Rassismus-Vorwürfe deutlich zurückgewiesen.

28.08.2013, 15:55 Uhr | t-online.de

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