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Streit um Abfindungen: Commerzbank-Vorstände wollen sieben Millionen Euro

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Streit um Abfindungen

Commerzbank-Vorstände wollen sieben Millionen Euro

11.09.2013, 11:37 Uhr | t-online.de, dpa

Bei der Commerzbank wird derzeit heftig um Abfindungen für zwei Manager gestritten, die das Geldhaus verlassen sollen (Quelle: dpa)

Bei der Commerzbank wird derzeit heftig um Abfindungen für zwei Manager gestritten, die das Geldhaus verlassen sollen (Quelle: dpa)

Im Zuge ihres aktuellen Sparkurses will die Commerzbank ihren Vorstand verkleinern - und auf zwei der neun Mitglieder verzichten. Das könnte für das Geldinstitut jedoch teuer werden: Die beiden Manager, die das Geldhaus verlassen sollen, fordern insgesamt eine satte Abfindung in Höhe von sieben Millionen Euro, wie die Zeitung "Die Welt" unter Berufung auf Aufsichtsratskreise berichtete. Arbeitnehmervertreter nicken dazu eifrig, Vorstand und der Bund als Großaktionär wollten allerdings deutlich weniger zahlen.

In Finanzkreisen wurden die Angaben aus der Zeitung bestätigt. Die Bank selbst wollte den Bericht nicht kommentieren. Der Aufsichtsrat hatte im August auf Drängen von Vorstandschef Martin Blessing beschlossen, den Vorstand zu verkleinern. Dies sieht der Konzern als eine Konsequenz aus dem eingeleiteten Sparprogramm.

Entscheidungen stehen noch nicht fest

Konkrete Personalentscheidungen, um eine einvernehmliche Lösung mit den betroffenen Vorständen zu finden, gibt es aber noch nicht. Dem Vernehmen nach sollen Ulrich Sieber und Jochen Klösges gehen. Sie verantworten die interne Abwicklungseinheit, in der das Institut Geschäfte gebündelt hat, von denen es sich trennen will.

Laut Dienstvertrag stehen ihnen bei einer Abberufung zwei Jahresgehälter zu. Die beiden Vorstände haben im vergangenen Jahr jeweils gut 1,2 Millionen Euro verdient. Blessing will der Zeitung zufolge etwas mehr als zwei Millionen Euro pro Vorstand ausgeben. Die Bundesregierung dagegen dränge auf eine Zahlung von weniger als einer Million Euro.

Arbeitnehmervertreter stützen Manager

Unterstützung bekommen die Vorstände laut "Welt" von den Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat. Sie teilten die Ansicht, dass kein wichtiger Grund zur Abberufung vorliegt. Der Schritt gilt juristisch als heikel, da den Vorständen keine Pflichtverletzung im Amt vorgeworfen wird.

Hinzu kommt, dass die Arbeitnehmer Sieber, der zusätzlich für das Personal verantwortlich ist, schätzen und ihn deshalb nicht gehen lassen wollen. Vor allem sind sie dem Bericht zufolge nicht damit einverstanden, dass künftig Finanzvorstand Stephan Engels auch den Posten des Arbeitsdirektors einnehmen soll.

11.09.2013, 11:37 Uhr | t-online.de, dpa

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