Startseite
Sie sind hier: Home > Wirtschaft >

IAA 2013: Continental-Reifenchef stellt Plus für 2014 in Aussicht

...

Wirtschaft

IAA 2013: Continental-Reifenchef stellt Plus für 2014 in Aussicht

11.09.2013, 15:18 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der AutozuliefererContinental<CON.ETR> rechnet nach einer beispiellosen Durststrecke auf Europas Reifenmärkten für das nächste Jahr mit der Rückkehr zur Normalität. "Für 2014 gehen wir davon aus, dass wir tendenziell wieder ein normales Reifenjahr haben - vielleicht etwas gedämpft", sagte Conti-Reifenvorstand Nikolai Setzer am Mittwoch auf der Automesse IAA 2013 der Nachrichtenagentur dpa.

Normal seien drei bis vier Prozent Wachstum in Europa - nächstes Jahr sollen laut seiner Prognose zumindest zwei bis drei Prozent drin sein.

Der Dax<DAX.ETR>-Konzern kämpft mit bisher unbekannter Kaufzurückhaltung beim Reifenwechsel - sie hält nun schon mehrere Quartale in Folge an. Dieses Ersatzgeschäft mit Privatpersonen und Autoflotten macht gut 70 Prozent vom Umsatz der gesamten Reifensparte aus. Diese Division wiederum trägt gut ein Drittel zum Gesamtgeschäft des Autozulieferers bei. Zum Halbjahr 2013 lag die Reifensparte vier Prozent im Minus.

"Von den minus vier gehen wir langsam in Richtung Null, und wir glauben, dass wir am Ende des Jahres bestenfalls noch plus eins machen - also am Ende irgendwo zwischen null und eins landen", sagte Setzer. Allein in Deutschland liege der Verkauf im Reifenhandel an den Endverbraucher per August bei minus acht Prozent, was das maue Geschäft mit Sommerreifen spiegelt. Schub soll der Winter bringen.

Bei den Gründen für die Durststrecke greife vieles ineinander. "Das kann man einfach nur dadurch erklären, dass alle Faktoren zusammenkommen. Wir haben jetzt mehrere Quartale erlebt, die einfach nicht normal sind", betonte Setzer. Offensichtlich führen etliche Autofahrer die Reifen einfach länger und wechselten später. "Der Eine oder Andere fährt vielleicht auch Winterreifen durch und wechselt nicht." Zudem hielten Reifen in der Tendenz auch immer länger.

Langfristig will Conti erheblich vom China-Geschäft profitieren, wo bereits heute der größte Auto-Einzelmarkt der Welt liegt und die Wachstumsaussichten enorm sind. Laut dem europäischen Branchenverband ACEA kamen im Jahr 2010 im Reich der Mitte erst 32 Autos auf 1000 Einwohner. In Europa waren es dagegen 477.

Zwei junge Trends spielen Conti zudem in die Hände, sagte Setzer. Autoräder würden in der Tendenz immer größer, auch getrieben durch das Plus an Geländelimousinen (SUV). Größere Räder mit entsprechenden Reifen sind margenträchtiger. Zudem verlangten die auf Leichtlauf getrimmten Elektroautos High-Tech-Pneus - eine von Contis Stärken.

11.09.2013, 15:18 Uhr | dpa-AFX

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

0

Diesen Artikel...

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
Anzeige
Video des Tages
Helden des Alltags 
Fahrgäste retten Busfahrer vor Übergriff

Diese Männer zeigen Zivilcourage und greifen ein. zum Video

Fotos des Tages
Sonderzustellung 
Wenn der Postbote nicht mehr klingelt

Hier zeigt der Postbote Dave Jackson in Colorado echten Körpereinsatz. mehr

Partner
Finden Sie Ihren Traumjob
 
Anzeige 
Jetzt Autokosten senken

Wechseln Sie jetzt Ihre Kfz-Versicherung und sparen Sie bares Geld. Kfz-Versicherung vergleichen

Strom-Rechner
Tarifvergleich Strom
Strom-Rechner (kWh/Jahr)

Rosetta Stone 
Englisch lernen mit Live-Coach

Lernen Sie eine neue Sprache mit mobilen Apps und Live-Coach.
Jetzt kennenlernen

Anzeige 
Goldmünzen kaufen

Krügerrand, American Gold Eagle, Maple Leaf & Co. kaufen.
zum Gold-Shop

Anzeige


Anzeige