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BVB-Gewinn sinkt: Hohe Spielergehälter lassen Überschuss schrumpfen

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Überschuss geschrumpft  

Hohe Spielergehälter drücken BVB-Gewinn

28.02.2014, 16:44 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

BVB-Gewinn sinkt: Hohe Spielergehälter lassen Überschuss schrumpfen. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sieht den BVB für die Zukunft gerüstet (Quelle: imago)

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sieht den BVB für die Zukunft gerüstet (Quelle: imago)

Hohe Spielergehälter haben den Gewinn des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund kräftig schrumpfen lassen. Im ersten Halbjahr (Juli bis Dezember) des Geschäftsjahres 2013/14 sank der Konzernüberschuss um rund sechs Millionen Euro auf 8,2 Millionen Euro, wie aus dem nun veröffentlichten Halbjahresbericht hervorging. Der Gewinn sank damit um rund 40 Prozent. Beim Umsatz legte der Konzern um 10,7 Millionen auf 136,6 Millionen Euro zu.

Als Grund für den Gewinnrückgang nannte Deutschlands einziger börsennotierter Club vor allem gestiegene Kosten für Spielergehälter und höhere Abschreibungen aufgrund hoher Investitionen in den Profikader. "Borussia Dortmund hat in sportliche Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum investiert", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Beim Umsatz profitierte der BVB von höheren Erlösen in fast allen Unternehmensbereichen. Die TV-Einnahmen stagnierten allerdings mit 46,7 Millionen Euro, obwohl der BVB weiter in allen Wettbewerben vertreten ist. Grund dafür sei, dass die Mannschaft als Zweitplatzierter der Bundesliga in die Champions League gestartet sei und dem Club deshalb ein geringerer Anteil aus dem sogenannten Marketpool A zugestanden habe. Aus diesem Topf verteilt die Europäische Fußball-Union die Gelder aus den TV-Einnahmen. In den beiden Saisons zuvor war Dortmund Deutscher Meister.

Werbeerlöse auf Platz zwei

Hinter den TV-Geldern folgen auf der Rangliste der Einnahmen Werbeerlöse mit 33,8 Millionen Euro und Merchandising mit 33,1 Millionen Euro. Die Umsätze aus dem Spielbetrieb stehen mit knapp 20,8 Millionen Euro an vierter Stelle.

Herausforderung Champions League

Sollte der BVB in der Champions League ähnlich weit kommen wie im Vorjahr mit dem Finale gegen Bayern München, dürfte der Verein den Umsatzrekord des Vorjahres von 305 Millionen Euro voraussichtlich übertreffen. Die Ausgangslage für weiteres Wachstum sei gut, heißt es im Bericht.

Inzwischen haben die Dortmunder bei der Mitgliederzahl die Marke von 100.000 überschritten und liegen hinter München (rund 230.000) und Schalke (rund 125.000) auf Platz drei.

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