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BMW - Aus für die Wasserstofftechnik?

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Alternative Antriebe  

BMW - Aus für die Wasserstofftechnik?

07.12.2009, 11:21 Uhr | t-online.de

BMW 7er Hydrogen (Foto: BMW)BMW 7er Hydrogen (Foto: BMW) Dämpfer für BMW und die Zukunft des Wasserstoffantriebs: Der Münchener Autobauer stellt seinen Feldversuch mit Wasserstoff betriebenen Luxuslimousinen erst einmal ein. "Es wird vorerst keine neue Wasserstoff-Testflotte geben", heißt es bei BMW. Ein Konzernsprecher betonte jedoch, die Wasserstoff-Technik bleibe für den Hersteller als langfristige Lösung hochinteressant: "Wir bleiben dran am Thema Wasserstoff."

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Nicht genügend Tankstellen

Der Grund für diese Entscheidung: Für den Großeinsatz sei die Wasserstoff-Technik nicht geeignet: Während man Sprit an jeder Ecke bekommen kann, liegt die Infrastruktur für Wasserstoff noch im Argen. Zwar ist Deutschland Vorreiter in Europa. Doch den Tausenden Zapfsäulen für Benzin und Diesel stehen nur 30 für Wasserstoff gegenüber. Bei der Elektromobilität sehe BMW bessere Chancen, Fahrzeuge in absehbarer Zeit in Kundenhand geben zu können.

Sehr teure Wasserstoff-Fahrzeuge

Ein weiteres Problem: Derzeit kosten Wasserstoff-Fahrzeuge noch mehrere Hunderttausend Euro und sind damit im freien Handel nahezu unverkäuflich. Als nahezu einziges Auto ist momentan der Honda FCX Clarity auf den Straßen unterwegs - als Leasing-Fahrzeug. Honda will die Flotte der rund zwei Dutzend FCX in Tokio und Los Angeles in den nächsten Jahren aufstocken und den Wagen auch nach Europa holen. "Die ersten zwei Autos sind bereits in Offenbach stationiert", heißt es bei Honda. "Sobald es mehr Tankstellen gibt, werden wir auch mehr Autos ins Land holen."

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Grüner Autobauer BMW

Die BMW-Entscheidung überrascht - will sich doch BMW als "Green-Car"-Hersteller etablieren: Mit dem BMW 7er Hydrogen unterhalten die Münchner seit Jahren eine kleine Wasserstoff-Testflotte. Seit mehreren Jahrzehnten forschen sie an diesem Antrieb. Zudem setzte der Autobauer mit seinem "Efficient Dynamics"-Programm sehr früh auf Sprit sparende Maßnahmen.

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Mercedes forscht weiter an Wasserstoff

Ob BMW diese Entscheidung noch bereut? Konkurrent Mercedes hält an seiner Brennstoffzellentechnik fest. "Das ist gut für die Umwelt und die Menschen. Genau darum wollen wir diese Technologie so schnell wie möglich zur Marktreife bringen", sagt Unternehmenschef Dieter Zetsche.

"Kurz vor dem Durchbruch"

Auch Linde-Chef Wolfgang Reitzle will diesen Antrieb noch nicht abschreiben. "Die Wasserstofftechnologie stand noch nie so kurz vor dem Durchbruch wie heute." Linde ist nach eigenen Angaben der weltweit führenden Wasserstoff-Lieferant.

Dem reinen Elektroantrieb überlegen

Die Vorteile von Wasserstoff sind unbestritten: "Als einziges Abgas entsteht dabei Wasserdampf", erläutert Sachito Fujimoto, der für Honda den FCX Clarity entwickelt hat. Einem batterieelektrischen Fahrzeug sind solche Modelle mit Brennstoffzelle überlegen: Sie fahren in der Regel schneller und vor allem weiter. "Reichweiten von mehr als 400 Kilometer sind kein Problem. Und statt mehrere Stunden an die Steckdose, müssen sie nur für ein paar Minuten an die Wasserstoff-Zapfsäule".

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