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Deutsche Hersteller so gut wie lange nicht mehr

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TÜV-Report 2007  

Deutsche Hersteller so gut wie lange nicht mehr

30.01.2007, 11:47 Uhr | T-Online/dpa, t-online.de

Mängelzwerg: Opel Meriva (Foto: dpa)Mängelzwerg: Opel Meriva (Foto: dpa) Bei den TÜV-Untersuchungen im vergangenen Jahr haben die deutschen Fahrzeuge so gut abgeschnitten wie schon lange nicht mehr. Nach dem am Dienstag (30.01.2007) in Berlin vorgestellten TÜV-Autoreport 2007 finden sich auf den ersten zehn Plätzen aller Altersklassen Modelle deutscher Hersteller, gefolgt von japanischen Marken. Spitzenreiter in der Klasse der bis zu drei Jahre alten Autos ist der Opel Meriva, der eine Fehlerquote von nur 1,8 Prozent aufwies. Auf Platz zwei folgt der Ford Fusion. Mängelkönig unter den bis zu fünf Jahre alten Wagen ist der Kia Carnival.

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Nach Altersklassen Die häufigsten Mängel

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Hier geht es zum großen Archiv (Foto: Werk)Hier geht es zum großen Archiv (Foto: Werk)Mercedes in allen Klasse top
Bei den Top Ten aller Altersklassen des TÜV-Reports punktet Mercedes zwölf Mal, gefolgt von Toyota mit zehn Treffern. Zu den Siegern gehören auch Mazda, Subaru, Audi und Ford sowie Honda, Suzuki und Volvo. So genannte "Mängelzwerge" sind auch der Porsche 911 (996er), der Toyota RAV 4, der Porsche Boxster und Porsche 911 (993er). Zu den Verlieren zählen die üblichen Verdächtigen: Kia Carnival, Chrysler Voyager, Renault Twingo und Espace.

"Sicherheitsrisiko auf unseren Straßen"
Die Quote erheblicher Automängel sank im vergangenen Jahr leicht, nachdem sie zuvor jahrelang gestiegen war. Allerdings waren immer noch 18,2 Prozent aller Wagen und damit fast jeder fünfte mit erheblichen Defekten unterwegs. Hochgerechnet fahren auf Deutschlands Straßen etwa 8,3 Millionen Fahrzeuge, die eigentlich aus dem Verkehr gezogen werden müssten. Die Defekte an Beleuchtung, Fahrwerk und Bremsen ziehen sich quer durch alle Altersklassen. Dies bedeute "ein Sicherheitsrisiko auf unseren Straßen", erklärte der Geschäftsführer des Verbandes der Technischen Überwachungsvereine (VdTÜV), Klaus Brüggemann. Der TÜV wertete für den Report rund sieben Millionen Hauptuntersuchungen aus.

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Sorge um Fahrwerk und Bremswirkung bei älteren Fahrzeugen
In der Klasse der bis zu dreijährigen Autos sind 5,9 Prozent mit erheblichen Mängeln unterwegs. Bei den vier- bis fünfjährigen liegt die Quote bereits bei 10,7 Prozent und steigt auf 26,3 Prozent bei den zehn- bis elfjährigen Fahrzeugen. Mängelriese in dieser höchsten untersuchten Altersklasse ist der Renault Espace. Besondere Sorge bereitet den Experten die hohe Mängelquote bei Fahrwerk und Bremswirkung vor allem an älteren Fahrzeugen.

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Systematische Unfalluntersuchung
Brüggemann forderte eine "flächendeckende systematische Unfalluntersuchung, die auch die technischen Mängel mit einschließt". Nur in den seltensten Fällen würden Fahrzeuge nach einem Unfall auf technische Defekte geprüft. Dadurch werde der Zusammenhang zwischen Unfall und Zustand des Autos in den Statistiken meist vernachlässigt. Als Ursache für die hohe Zahl an mangelhaften Autos findet man drei Gründe: Immer größere Wartungsintervalle, immer mehr Sonderausstattung, die auch gecheckt werden muss und das ständig wachsende durchschnittliche Fahrzeugalter in Deutschland. Das liegt mittlerweile schon bei stattlichen 8,1 Jahren.

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