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Automobile Zukunft auf dem Genfer Auto-Salon

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Studien  

Automobile Zukunft auf dem Genfer Auto-Salon

06.03.2008, 13:18 Uhr | Patrick Schäfer

Studie Fisker Karma (Foto: Fisker)Studie Fisker Karma (Foto: Fisker) Abgehobene Studien mit Flügeltüren wie Libellen, ein Auto das auch Tauchen kann, ein Luxus-Bolide, der nur einmal im Jahr tanken muss: Wir zeigen die heißesten Zukunftsvisionen der Hersteller. Fast alle Studien auf dem Genfer Auto-Salon sind nun mit alternativen Antrieben ausgestattet - damit wir auch morgen noch Auto fahren können.#

Foto-Show Die schönsten Studien in Genf
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SUV zeigen Dilemma

Besonders eine Fahrzeuggattung zeigt das Dilemma der Hersteller. Einerseits wollen und können sie auf die trendigen großen und teuren Geländewagen nicht verzichten. Andererseits müssen diese aufgrund der Umweltvorgaben den Bedürfnissen der Zeit angepasst werden, soll heißen: der Verbrauch muss gesenkt werden. Also schicken die Premiumhersteller ihre Sport Utility Vehicles mit alternativen Antrieben auf die Messe: BMW einen Hybrid-X5, Mercedes den GLK Hybrid und Saab die Studie 9-4X. Audi schießt mit der Studie Q7 Coastline den Vogel ab: Das V12-TDI-SUV ist als Imageträger der umweltfreundlichen Diesel-Technologie gedacht und soll bei 500 PS Leistung mit nur knapp 12 Litern Diesel auskommen. Kein schlechter Wert für einen Trumm, der über 2,5 Tonnen auf die Waage bringt, aber sicherlich kein Beitrag zum Thema Spritsparen.

Video Die Girls von Genf
Video Das tauchende Auto: Rinspeed sQuba

Nur einmal im Jahr tanken

Einen Ausweg will Fisker bietet: Dessen viersitzige Luxuslimousine Karma soll bereits Ende 2009 starten - mit einem Hybridantrieb, der es in sich hat. Der Vierzylinder-Benziner leistet mitsamt dem Elektromotor etwa 150 PS und gibt seine Energie an ein Paket von Lithium-Ionen-Akkus weiter. 80 Kilometer weit soll der Karma im reinen Elektroantrieb kommen. Laut Fisker muss das Auto bei einer täglichen Fahrt von diesen 80 Kilometern im reinen Batteriebetrieb nur einmal im Jahr getankt werden. Wem das zu langweilig ist, kann auf die Kraft der zwei Motoren zurückgreifen, in sechs Sekunden von null auf Hundert sprinten und über 200 km/h schnell fahren. Dann aber muss öfter nachgetankt werden.

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Kleine Autos, große Stars

Es gibt aber auch kleinere Studien, die Aufsehen erregen. So zeigt Seat mit dem Bocanegra, wie der kommende Ibiza aussehen könnte. Opel liefert mit dem Meriva Concept einen Vorgeschmack auf den neuen Mini-Van. Suzuki hat den A-Star und den Kizashi im Gepäck. Vor allem zeigen die Kleinen, wie man umweltfreundlichere Autos bauen kann: Fiat zeigt Öko-Versionen von Panda und 500, Volkswagen präsentiert zwar nicht den Golf VI, aber immerhin einen möglichen Diesel-Hybridantrieb. Auch die kompakte Saab-Studie 9-X BioHybrid kommt mit alternativem Antrieb.

Foto-Show Opel Meriva Concept
Foto-Show Seat Bocanegra

Hingucker aus Frankreich

Französische Studien erregen besonderes Interesse: Ein richtiger Hingucker ist der Renault Mégane Concept, der mit drehbaren Flügeltüren wie eine Libelle aussieht. Zudem zeigen die Franzosen nochmals das Laguna Coupé, das bereits auf der IAA zu sehen war. Eine etwas anders geartete Studie kommt von BRA: Der PGO Cévennes sieht aus wie ein alter Porsche 956, fährt aber mit einem Erdgas-Turbomotor. Noch extravaganter kommt nur der Rinspeed sQuaba daher: Diese Studie fährt nicht nur, sie kann auch tauchen.

Foto-Show Renault Mégane Coupé Concept
Foto-Show PGO Cévennes Turbo-CNG
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