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Ferrari F458 - Der Supersportler

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Ferrari F458: Der Supersportler

09.08.2011, 11:42 Uhr | ng (CF)

Mit dem Ferrari F458 Italia soll nicht mehr und nicht weniger als ein neues Zeitalter der Sportwagen eingeläutet werden. Hierfür holte das Traditionsunternehmen einen alten Bekannten an Bord: F1-Rekordmeister Michael Schumacher.

Während der Entwicklung des Ferrari F458 Italia hatte Michael Schumacher sicherlich einen vollgepackten Kalender, schließlich fungierte er derweil als Berater des Ferrari Formel 1-Teams und bereitete auch sein Comeback bei Mercedes vor. Im Hause seines ehemaligen Arbeitgebers auf der Rennstrecke fungierte Schumacher unter anderem als Talentscout für Kart-Fahrer, wirkte aber auch bei der Entwicklung des Ferrari F458 Italia mit. Der Italia ist der Nachfolger des zwischen 2004 und 2009 gebauten Ferrari 430. Mit seinem gemächlichen V8-Motor – nur wenige Ferrari-Modelle weisen keine V12-Motorisierung auf – und einem Listenpreis von knapp unter 200.000 Euro gilt der Sportwagen ähnlich wie der Ferrari California als Einsteigermodell. Der 4,5 Liter-Motor fährt mit einer Leistung von 419 kW (entspricht 570 PS bei 9000 Umdrehungen) – alleine schon angesichts dieser Leistung kann also kaum von einem Einsteiger-Sportwagen die Rede sein. Mit seinem Hinterradantrieb beschleunigt das Coupé auf über 325 km/h. Der Sprung von null auf 100 km/h gelingt in knapp 3,4 Sekunden. Am Gesamtgewicht hat sich seit dem Vorgänger nicht viel geändert: Trocken bringt der Ferrari F458 Italia rund 1380 Kilogramm auf die Waage, wobei knapp 60% auf der Hinterachse liegen.

Mit der Modellbezeichnung „Italia“ lehnt sich Ferrari freilich weit aus dem Fenster, schließlich gilt es, das Heimatland des Motorsports gebührend zu präsentieren. Namen mit geographischen Bezügen gehören beim feuerroten Motoren-Multi genauso zum guten Ton wie die Stiere beim Konkurrenten Lamborghini – sei es beim Maranello, beim California oder beim (Super-)America. Wer einen Blick auf die Parameter des Italia wirft, kann die Metapher auf das Heimatland Ferraris schnell zusammenfassen: Irre schnell im Durchzug, stark am Glas (mindestens 13,7 Liter Verbrauch auf 100 Kilometer – in der Praxis allerdings deutlich mehr) und optisch ein wahrer Hingucker. Selbst wenn der Händler das markante, gelbe Logo mit dem Pferd abdecken würde, könnten auch weniger versierte Auto-Kenner den Italia als reinrassigen Ferrari-Sportwagen identifizieren. Das Blechkleid der ultraleichten Alu-Chassis weist die typischen, filigranen Schwingungen des Hauses auf. Die Frontpartie wirkt derweil muskulös und kraftstrotzend – von dem Anspruch eines vermeintlichen Einsteigermodels ist also auch optisch keine Spur. Die drei mittig platzierten Auspuff-Endrohre am wuchtigen Heck tun schließlich ihr Übriges.

Rückruf-Aktion: Mindestens vier ausgebrannte Supersportwagen

Die Markteinführung des Ferrari F458 Italia wurde leider von technischen Problemen überschattet. Erstmals musste der Hersteller sogar sämtliche, bis dato ausgelieferten Ausführungen zurückrufen. Der Grund: Mehrere Wagen gingen aus unerklärlichen Gründen in Flammen auf. Eine Untersuchung ergab, dass ein beim Bau verwendeter Klebstoff unter langer Hitzeeinwirkung Feuer fing. Seit Juli 2010 sind mindestens vier Ferrari F458 Italia vollständig ausgebrannt. Mittlerweile hat Ferrari das arg imageschädigende Problem aber in den Griff bekommen. Von dem Vorfall abgesehen konnte der – wie könnte es auch anders sein – bevorzug in rot ausgelieferte Sportwagen viele Lorbeeren einfahren: Besonders die Agilität, der kernige Sound des Motors und natürlich die graziöse Erscheinung scheinen Fans und Fachpresse besonders zu gefallen. Der Fahrmodus lässt sich wie gewohnt über einen roten Schalter am Lenkrad anpassen. Der Bleifuß von Welt vertraut dabei besonders dem Race-Modus, in dem der Italia sowohl leistungstechnisch, als auch akustisch aus den Vollen schöpft.

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