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Der Rennwagen Ferrari 599 GTB

Der Rennwagen Ferrari 599 GTB

26.08.2011, 18:48 Uhr | am (CF)

Mit dem Ferrari 599 GTB erschien 2006 ein reinrassiger Straßenrennwagen, der den rund vier Jahre lang gebauten Ferrari 575 beerbte. Der Bolide ist nach einer Teststrecke benannt, auf der Ferrari seine neusten Modelle entwickelt.

Der Gran Turismo Ferrari 599 GTB Fiorano ist der Nachfolger des 575, der wiederum 2002 den Ferrari 550 ablöste. Die Modellbezeichnung ruht von dem kleinsten Städtchen Fiorano Modenese in Modena, wo Ferrari unter anderem seine Rennwagen testet. Das Kürzel „GTB“ steht wiederum für „Gran Turismo Berlinetta“. Technisch basiert das Anfang 2006 auf dem Genfer Autosalon vorgestellte Fahrzeug auf dem ehrwürdigen Ferrari Enzo Ferrari, wobei die Leistung etwas beschnitten wurde - von 660 auf 620 PS. Nach dem Enzo sowie der Weiterentwicklung 599 GTO ist der Ferrari 599 GTB unter dem Strich der aktuell drittstärkste Rennwagen des traditionsreichen Herstellers aus Maranello. Mehr denn je verdient dieses Modell daher die Bezeichnung „Rennwagen“ statt „Sportwagen“. Das Fahrzeug beschleunigt über einen Antrieb in Transaxle-Bauweise mit dem Getriebe an der Hinterachse. Die Traktionskontrolle („F1 Trac“) basiert auf Formel 1-Technik und wurde nach Herstellerangaben in Zusammenarbeit mit dem Rekordweltmeister Michael Schumacher entwickelt. Wer das F1-Feeling auf die Höhe treiben möchte, greift anstatt der herkömmlichen Sechs-Gang-Schaltung zur F1-Superfast-Ausführung. Damit lassen sich Schaltvorgänge in unter 100 Millisekunden durchführen, was sich allerdings selbst bei einem energischen Ausfahren auf der hiesigen Autobahn kaum bemerkbar machen dürfte.

Zu den weiteren Sonderausstattungsmerkmalen des ersten Modells des Ferrari 599 GTB zählten eine aufwendige Carbon-Keramik-Bremsanlage, ein Becker-Navigationssystem mit integriertem SIM Access Profile-Autotelefon sowie verschiedene Carbondekor-Einlagen. Seit dem 2009er Modell-Baujahr gehört die extrastrake Bremse zur Serienausstattung. Der Sechs-Liter V12-Motor arbeitet mit einem Hubraum von 5999 cm³ sowie einer Leistung von 456 kW/620 PS bei rund 7600 Umdrehungen pro Minute. Mit diesem Setup beschleunigt die Maschine von null auf 100 km/h in 3,7 Sekunden. Der Sprint gipfelt in einer beachtlichen Höchstgeschwindigkeit von über 330 km/h. Wer den Ferrari 599 GTB richtig treten möchte, wird den 105 Liter-Tank schnell dezimieren: Schon der kombinierte Verbrauch liegt bei etwa 18 Litern auf 100 Kilometer Strecke. Bei hohen Geschwindigkeiten wird der 1580 Kilogramm schwere Rennwagen von den Leitblechen an der C-Säule ähnlich wie bei einem Heckflügel stabilisiert. Anfang 2010 folgte mit dem Ferrari 599 GTO (Gran Turismo Omologato) ein auf nur 599 Exemplare limitiertes Sondermodell. Es basiert auf dem 2009 vorgestellten Ferrari 599 XX und löst den Enzo als bis dato schnellsten Straßenferrari der Unternehmensgeschichte ab.

Ferrari 599 GTO: Darf es ein bisschen mehr sein?

Der Ferrari 599 GTO kommt mit einem deutlich kernigeren Erscheinungsbild daher. Gleichzeitig erreichen die Ferrari-Konstrukteure durch neue Spoiler (vorne und hinten) sowie einen neuen Diffusor noch mehr Antrieb. Zusätzliche Entlüftungsöffnungen weisen prominent darauf hin, dass es sich hierbei um eine deutlich modifizierte Ausführung des Ferrari 599 handelt. Das F1 Sechs-Gang-Getriebe hat der GTO derweil 1:1 vom 599XX übernommen. Damit sind Gangwechsel sogar in unter 60 Millisekunden möglich. Kürzere Federn, eine stärkere Fahrwerksstabilisierung sowie eine elektronische Vernetzung mit den Fahrdynamiksystemen tun beim aktuellen Spitzenmodell des Hauses mit dem berühmten Pferde-Emblem ihr Übriges. Während sich beim Hubraum gegenüber dem Ur-Modell nichts geändert hat, steigt die Leistung auf 493 kW beziehungsweise 670 Pferdestärken bei 8250 Umdrehungen pro Minute. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h gelingt in 3,35 Sekunden und gipfelt in einer Spitzengeschwindigkeit von 335 km/h. Beim Gewicht lässt das Sondermodell des Ferrari 599 beachtlich Federn: Knapp 100 Kilogramm konnte der GTO „abspecken“. Mit einem Listenkurs von 317.500 Euro ist das limitierte Top-Modell allerdings 75.500 Euro teurer als der Vorgänger.

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