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BMW i8 Spyder: Roadster der Zukunft

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BMW i8 Spyder: Roadster der Zukunft

18.06.2012, 08:33 Uhr | wp (CF)

Mit dem BMW i8 Spyder stellt der Münchener Autokonzern die offene Studie seiner geplanten Elektrobaureihe vor. Das Roadster-Modell basiert auf dem i8 und zeigt, worauf sich Freunde des gehobenen Fahrspaßes in Zukunft freuen dürfen.

Kaum ein Fahrzeughersteller bringt derzeit nicht irgendein Modell mit Elektroantrieb oder zumindest in einer Hybridversion auf den Markt. Der BMW i8 Spyder ist aber nicht bloß ein umgerüstetes Fahrzeug, sondern wurde eigens als Hybrid entwickelt. Dabei handelt es sich um die offene Variante des bereits im Jahr 2009 vorgestellten i8, der 2014 mit seinem kleinen Bruder i3 der Herzen der Autoliebhaber erobern soll. Schade, dass die Münchener mit dem BMW i8 Spyder viele Herzen brechen wird, denn nach dem aktuellen Stand der Dinge wird das Modell in der offener Form nie auf den Markt kommen – stattdessen wird man auf die geschlossene Variante setzen. Doch immerhin träumen ist erlaubt und schließlich verrät der BMW i8 Spyder schon in einigen Ansätzen, wie der fertige i8 später einmal vom Band rollen könnte. Das Design ist deutlich auf Zukunft getrimmt: Die Karosserie kommt daher, als bestehe sie aus mehreren Lagen. Prägend ist beim Prototyp die silberne Farbe. Blaue Applikationen beispielsweise an der Niere und den nach oben schwingenden Türen sind das Wiederkennungsmerkmal des umweltfreundlichen Sportwagens. Blau ist einerseits Teil des BMW-Logos und symbolisiert andererseits den Öko-Aspekt – denkt der Kunde dabei doch vielleicht an saubere Luft oder Wasser.

Dabei geht es den Bayern scheinbar aber gar nicht allein um einen umweltfreundlichen Antrieb – schließlich steht BMW nach eigenen Angaben ja immer noch für Freude am Fahren. Und die verginge dem Fahrer ziemlich schnell, wenn der Elektromotor das einzige Antriebsaggregat des BMW i8 Spyder wäre. Dieser kommt zwar immerhin auf 131 PS, doch bereits nach nur rund 30 Kilometern geht ihm die Puste aus. Also hat man auf das Modell Doppelherz und somit auf einen klassischen Hybrid gesetzt. Der E-Motor sitzt an der Vorderachse und sorgt für die nötige Beschleunigung, während im Heck ein Drei-Zylinder-Turbo-Benziner weitere 223 PS in den Ring wirft, damit der BMW i8 Spyder ein rassiger Sportwagen bleibt und eben nicht nach kurzer Strecke im wahrsten Sinne des Wortes zum Auslaufmodell wird. Zwei Herzen also, die auch die Herzen der Freunde der sportlichen Fortbewegung höher schlagen lassen wird: Arbeiten beide Motoren zusammen katapultieren satte 345 Pferdestärken den Öko-Roadster in weniger als fünf Sekunden auf Tempo 100. Bei 250 Stundenkilometern ist allerdings Schluss. Ob der sportliche BMW i8 Spyder dann tatsächlich nur drei Liter auf 100 Kilometer verbrauchen wird, wie BMW angibt, darf stark angezweifelt werden.

BMW i8 Spyder: Oder doch lieber die Bahn?

Und so ist es vielleicht eine gar nicht so dumme Idee, dass BMW dem Modell gleich noch zwei kleine Elektro-Tretroller spendiert hat. So fällt der Weg zur nächsten Tankstelle nicht ganz so schwer, sollten Sie dann doch einmal zu wenig Sprit im Tank haben. Um dieses Szenario zu verhindern, hat man sich in München dann doch noch ein paar andere Spielereien einfallen lassen. So bestehen Karosserie und andere Bauteile des BMW i8 Spyders überwiegend aus Karbon und Aluminium, sodass das Fahrzeug möglichst wenig überflüssiges Gewicht spazieren fahren muss. Ein speziell entwickeltes Navigationssystem soll das Modell zudem so durch die Gegend lotsen, dass der Elektroantrieb immer dann zum Einsatz kommt, wenn er am effizientesten arbeitet. Ob sich Sie sich als BMW-Fahrer vom Navi allerdings auch vorschreiben lassen wollen, wann Sie besser die öffentlichen Verkehrsmittel zu nehmen hätten, steht auf einem anderen Blatt. Man wird bis zur Serienreife sicherlich auch einen Ausknopf für das grüne Gewissen entwickelt haben. Es bleibt zu hoffen, dass sich zumindest aber am Design nicht mehr all zu viel ändern wird, bis der BMW i8 Spyder beziehungsweise das i8 Coupé halbelektronisch über die deutschen Straßen surrt.

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