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Rolls Royce Bespoke: Luxus in Perfektion

Rolls Royce Bespoke: Luxus in Perfektion

18.09.2012, 08:22 Uhr | ce (CF)

Autoliebhaber mit einem gut gefüllten Konto kaufen sich schon mal einen Rolls Royce. Wer noch mehr Geld zur Verfügung hat, leistet sich auch noch das Rolls Royce Bespoke-Programm und verleiht seinem Luxusauto damit die gewisse Extravaganz.

Ob es spezielle Ziernähte in der Kopflehne, passgenaue Picknickkörbe im Kofferraum oder eine Signatur im Lack ist, das Rolls Royce Bespoke-Programm macht maßgeschneiderte Optimierungen im und am Auto möglich. Die Grenzen des speziellen Programms sollen dabei laut dem Luxusautohersteller möglichst nur in der Vorstellungskraft des Kunden liegen. Auch wenn das britische Unternehmen für Luxuskarossen nicht gerade für seine fehlende Exklusivität und Individualität bekannt ist, ermöglicht Rolls Royce Bespoke weitere Verfeinerung jeglicher Art, die das Auto im Endeffekt zu einem Unikat machen. Erst im vergangenen Jahr hat Rolls Royce den Umfang von Bespoke erweitert. Grund hierfür war die zuletzt deutlich gesteigerte Nachfrage seit dessen Einführung. Alleine bei dem beliebten Modell Phantom wünschten 80 Prozent der Käufer, noch die ganz persönliche Note an ihrem Neuwagen hinzuzufügen. Die stetig zunehmende Nachfrage führt bei Rolls Royce zu einer Aufstockung an Experten für die Fachgebiete Design, Entwicklung, Projektmanagement, Holzbearbeitung und Sattlerei. Auch die Fertigungskapazitäten mussten bei der im englischen Goodwood ansässigen Werkstätte vergrößert werden.

Der Begriff Bespoke weist eine Jahrhunderte alte Tradition auf. Entstanden ist er in der britischen Schneiderkunst, erklärt der Leiter des Bespoke-Programms Thomas Jefferson in dem Fachmagazin „Classic Driver“. „Damals suchten Dukes, Lords oder auch Könige die Schneider ihres Vertrauens auf, um sich neue Maßgarderobe anzulegen. Der Schneider nahm die persönlichen Maße, half bei der Auswahl der Stoffe und man einigte sich per Handschlag – "have been spoken for" etablierte sich als Redewendung für ein mündlich vereinbartes Geschäft“. Daraus entwickelte sich schnell die Abkürzung „Bespoke“, die sich als Synonym für hochwertige Einzelanfertigungen – unabhängig vom Segment – durchsetzte. Bespoke ist demnach ein Begriff, der perfekt auf die Einzelanfertigungen des britischen Luxusunternehmens Rolls Royce passt. Vor einigen Jahren hat die Firma den Begriff aufgegriffen und neu interpretiert. Laut Jefferson gehe die Rolls Royce Philosophie davon aus, dass sich die Kunden nicht gleichen und alle individuelle Ansprüche haben. Die Verkaufszahlen und vor allem die Inanspruchnahme von Rolls Royce Bespoke – insbesondere beim Phantom Modell – ist ein eindeutiges Indiz für diese Philosophie.

Klassisch oder extravagant: Fast alles ist möglich

Jede Maßnahme, die über den Standard des Serienmodells hinaus geht, fällt unter das Rolls Royce Bespoke-Programm. Bei dem Autohersteller wird dabei zwischen „Bespoke light“ und „Bespoke Reserve“ unterschieden. Intarsien oder auch Stickereien an individuellen Stellen im Auto beispielsweise fallen noch unter das „Light“-Programm. Aufwendigere Wünsche der Kunden wie neue Materialien, eine zusammengestellte Farbe und auch zusätzliche Funktionen im Interieur sind anspruchsvoller und werden deshalb als „Bespoke reserve“ bezeichnet. Bei den Wünschen der Kunden seien laut dem Bespoke-Programm-Leiter Jefferson zwei Dinge auffällig. Die zukünftigen Rolls Royce Besitzer schätzen besonders einmalige Details in ihren neuen Luxusschlitten, sie wollen diese individuellen Feinheiten aber vorzugsweise im Innenraum der Karosserie unterbringen, anstatt sie offensichtlich zu präsentieren. Teilweise sind die Wünsche der Kunden auch eine Spur zu extravagant, gibt Jefferson an. „Schönheit liegt in den Augen des Betrachters“, fügt er hinzu und muss nach eigenen Angaben dennoch jeden zehnten Kundenwunsch ausschlagen. Maßnahmen am Kühlergrill oder Änderungen an Aggregat und Antriebsstrang beispielsweise sind tabu.

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